Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Geltendmachung von geleisteten Überstunden


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwältin Andrea Fey
Stand: 27.09.2010

Frage:

Ich habe bei meinem (noch) Arbeitgeber, einem Pflegedienst, etwa 460 Überstunden geleistet, dabei 2 x 7 Wochen durchgearbeitet ohne Frei, und habe zum Ende September gekündigt. Meine Chefin weigert sich die Überstunden zu bezahlen mit der Begründung wir hätten mündlich vereinbart, dass die Überstunden gegen meinen Dienstwagen aufgerechnet werden, den ich mit nach Hause nehmen durfte. Im Arbeitsvertrag steht das sie mir einen Dienstwagen zur Verfügung stellt, mehr nicht. Eine mündliche Vereinbarung gibt es nicht.
Würde ich einen Prozeß gewinnen?
Ich habe schriftliche ausgedruckte Beweise über diese Überstunden inklusive Dienstpläne und Tourenpläne.

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-12
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,

gerne nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen im Zusammenhang mit den Erfolgsaussichten eines etwaigen gerichtlichen Verfahrens zur Geltendmachung der von Ihnen geleisteten Überstunden Stellung:

Dabei möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass Ihr Arbeitgeber für die angebliche mündliche Vereinbarung beweispflichtig wäre. Ob es ihm gelingt, hierfür Zeugen zu finden, lässt sich von hier aus kaum beurteilen. Die Erfolgsaussichten eines gerichtlichen Verfahrens würden allerdings sehr maßgeblich von etwaigen Zeugenaussagen abhängen, nämlich davon, was konkret vereinbart worden sein soll. Hierbei würde das Gericht die Zeugen selbstverständlich zur Wahrheitspflicht ermahnen und darauf hinweisen, dass eine gerichtliche Falschaussage strafrechtliche Konsequenzen hat. Des weiteren würden etwaige Zeugen insbesondere auf etwaige widersprüchliche Angaben hingewiesen.
Der von Ihrem Arbeitgeber zu führende Zeugenbeweis wäre daher für diesen eher schwierig und mit ungewissem Ausgang.

Demgegenüber bestehen selbstverständlich Ihrerseits keinerlei Bedenken, mithilfe der Dienstpläne, Tourenpläne und sonstigen schriftlich ausgedruckten Beweise einen gerichtsfesten Beweis für die Leistung der etwa 460 Überstunden zu erbringen. Selbstverständlich sind diese regulär abzugelten.

Die Erfolgsaussichten für die Geltendmachung der von Ihnen geleisteten Überstunden sind daher grds. als gut zu beurteilen.



Rechtsbeiträge über Arbeitsrecht
Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Arbeitskleidung

Fahrtenbuchregelung - Ist eine 0,03 % Regelung mit 15 Tagen möglich? | Stand: 04.09.2016

FRAGE: Ich habe seit 01. September einen Firmenwagen von meinem neuen Arbeitgeber erhalten, leider ist die Fahrtenbuchregelung nicht möglich. Ich bin an meinem Standort/Dienstsitz höchstens 15 mal i...

ANTWORT: Anhand eines korrekt geführten Fahrtenbuchs müssten Sie einen zu hoch angesetzten geldwerten Vorteil für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte wieder zurück bekommen können ...weiter lesen

Vielfliegermeilen steuerlich absetzen | Stand: 04.06.2014

FRAGE: Durch Vielfliegerei/ Einkäufe etc. wurden durch den Fluganbieter Meilen gutgeschrieben, die beim nächsten Flug für ein Upgrade in die Business Class verwendet wurden. Das waren 2x 6500...

ANTWORT: Grundsätzlich besteht in der Tat die Möglichkeit, dass der Wert von dienstlich eingesetzten aber privat gesammelten Meilen als Werbungkosten vom Finanzamt anerkannt und die damit Steuerlast u ...weiter lesen

Feiertag - Urlaub einreichen? | Stand: 30.05.2013

FRAGE: Mein Wohnort ist Berlin. Sitz meines Arbeitgebers ist Baden Württemberg (Heute Feiertag!). Bin im ständigen Außendienst weltweit tätig. Am 29.05.13 von Dienstreise zum Wohnort zurückgekehrt...

ANTWORT: Wie Sie wahrscheinlich bereits richtig vermutet haben, ist für die Feiertagsregelung nicht Ihr Wohnsitz, sondern der Firmensitz Ihres Arbeitgebers entscheidend. Ihren Angaben zur Folge ist der Firmensit ...weiter lesen

Arbeitgeber entzieht Firmenfahrzeug wegen Eigennutzung | Stand: 12.02.2013

FRAGE: Ich bin seit Juli 2003 in einem Angestellenverhältnis als Systembetreuer (EDV). Anfang 2007 habe ich die Leitung der Abteilung übernommen und mein Gehalt wurde erhöht und mir wurde ein Firmenwage...

ANTWORT: Zunächst einmal ist zu vermerken, dass Ihre Daten etwas ungereimt sind. Der Anruf der Geschäftsführerin vom 29.02.2013 liegt in der Zukunft (!), was wohl nicht sein kann. Unklar ist auc ...weiter lesen

Kfz-Steuer trotz Schweizer Wohnort? | Stand: 05.12.2012

FRAGE: Ich bin seit Juli 2012 für einen Arbeitgeber in der Schweiz als Geschäftsführer mit Eintrag in das Handelsregister Tätig. Ich habe einen Wohnsitz in Deutschland und einen Wohnsitz i...

ANTWORT: Gemäß § 1 Abs. 1 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (KraftStG) der Bundesrepublik Deutschland unterliegt der Kraftfahrzeugsteuer 1. das Halten von inländischen Fahrzeugen zum Verkeh ...weiter lesen

Nutzung des Arbeitshandys nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | Stand: 23.09.2010

FRAGE: Von 2003 bis 2007 war ich bei einer Firma beschäftigt und habe dort ein Geschäftshandy bekommen mit dem ich ausdrücklich auch privat telefonieren durfte. Im Jahr 2007 ist mein Arbeitsverhältni...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Voranstellend möchte ich bemerken, dass ich gute Chancen sehe, dass Sie den Handyertrag auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses weiter nutzen können.In meine ...weiter lesen


E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-12
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.209 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-12
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Arbeitsrecht | Allgemeine Rechtsfragen | Arbeitsrecht | Steuerrecht | Arbeitsmittel | Arbeitszimmer | Aufwandspauschale | Aufwendungsersatz | Berufsbedingte Aufwendungen | Betriebsmittel | Bewerbungskosten | Bewirtung | BewRGr | Fortbildungskosten | Geschäftsessen | Pauschbetrag | Werbekosten | Werbungskosten

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-12
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen