Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Kein Zugriff auf erhöhten Kreditrahmen trotz Zusage

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Peter Pietsch
Stand: 06.09.2010

Frage:

Für eine Fahrzeuganmietung in Australien habe ich bei meiner Bank mein Kreditkartenlimit auf 10.000 € erhöhen lassen. In Australien ist es nötig einen hohe Depositbetrag zu hinterlegen, wenn man keine Vollkaskoversicherung abschließt. Die Erhöhung der Kreditkartensumme habe ich schriftlich und mehrfach in mündlicher Bestätigung von meiner Bank sowie von Visa erhalten. In Australien konnte ich aber auf diese Summe nicht zugreifen. Nach Aussage von Visa hätte der Händler eine telefonische Rückfrage bei seiner Bank tätigen müssen, um die Freigabe für diesen Transfer zu erhalten. Diese telefonische Rückfrage wurde vom Händler abgelehnt und sei nicht üblich. Um nun nicht für weitere Tage in Sydney bleiben zu müssen und die ganze Reiseplanung umzuwerfen, war ich gezwungen eine Vollkaskoversicherung abzuschließen. Insgesamt muss sich circa 900 € zusätzlich Versicherungskosten bezahlen. Auf Anfrage bei Visa, ob sie mir diese Vorgaben für die Händler als schriftliche Vorlage zukommen lassen können, habe ich keine Antwort erhalten. In mündlicher Aussagen meines Bankberaters wurde erwähnt, dass es diese Anweisung gar nicht gibt. Dieser Geschäftsvorgang widerspricht den üblichen Vorgehensweisen bei einer Visa Kreditkartenzahlung und ich sehe es als Fehler von Visa an, dass meine Karte in Australien nicht belastbar war. Ich möchte nun diese zu viel bezahlte Versicherung von dieser rückerstattet bekommen. Sehen Sie hier die Möglichkeit einer Einigung?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-25
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Peter Pietsch   |Hier klicken

Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

bei einem Deposit mit einer Kreditkarte gibt es zwei Möglichkeiten der Verwendung.
Nach der alten Methode wird die Kreditkarte über ein Gerät gezogen um die Kreditkarte abzudrucken. Sie unterschreiben den Beleg und davon wird nur Gebrauch gemacht, wenn das Deposit auch verwendet werden muss. Wird es nicht verwendet, wird der Beleg vernichtet. In diesem Fall wird Ihre Kreditkarte nicht belastet. Um jedoch festzustellen, ob eine Belastung in der beabsichtigten Höhe überhaupt möglich ist, wäre der Deposit-Nehmer gehalten, anzufragen, ob der Belastungsrahmen insoweit überhaupt gewährleistet ist.
Nach neuerer Methode wird sogleich die Kreditkarte mit dem Betrag über das Deposit belastet. Wird der Depositbetrag nicht benötigt, wird Ihnen das Geld ggf. abzüglich einer kleinen Gebühr zurückerstattet. Wenn der Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte jedoch nicht ausreicht, kann keine Belastung erfolgen. Das war offen bar bei Ihnen der Fall, so dass Sie die Vollkasskoversicherung abschließen mussten.

Wenn Sie mit Ihrer Kreditkartenfirma eine Erhöhung des Kreditrahmens vereinbart haben, so ist dies ein Vertrag. Wenn die Kreditkartenfirma diesen Vertrag nicht eingehalten hat, so ist sie Ihnen schadensersatzpflichtig.
Das Problem ist, dass Sie diesen Vertrag zur Erhöhung des Kreditrahmens beweisen können müssen, denn ohne Beweis wird ein Schadensersatz nicht durchsetzbar sein.

Wenn die Kreditrahmenvereinbarung in Form der Erhöhung -wie benötigt- nicht schriftlich geschlossen wurde, so muss leider davon ausgegangen werden, dass der Beweis von Ihnen nicht geführt werden kann.
Dieser Nachweis muss geführt werden über eine Vertragsänderung mit der Kreditkartenfirma und nicht der Bank, denn die Bank ist in diesem Falle nur Vermittler, aber nicht Vertragspartner.

Die einzige Möglichkeit wäre noch der Mitarbeiter der Bank als Zeuge. Wenn dieser zum Beweis dienen kann, dass über ihn eine wirksame Kreditrahmenerhöhung mit der Kreditkartenfirma abgeschlossen wurde, dann würden Sie den Schadensersatz verlangen können.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Vertragspartner

Abofalle nach einwöchigem kostenlosen Zugang | Stand: 17.10.2014

FRAGE: Ich bin scheinbar in eine Abofalle reingefallen.Bei der Anmeldung bei dem Anbieter wurde mit einem einwöchigen kostenlosen Zugang geworben. Nach ca. zwei Wochen bekam ich eine Zahlungsaufforderun...

ANTWORT: Kostenpflichtige Verträge zwischen einem Unternehmer und einem Verbraucher kommen im Internet nur zustande, wenn der Verbraucher ausdrücklich bestätigt, dass er sich zu einer Zahlung verpflichtet ...weiter lesen

Widerrufsrecht für Gewerbetreibende | Stand: 10.03.2014

FRAGE: Habe ich als Gewerbetreibender Eigenverbraucher ein Widerrufsrecht auf ein bestelltes Fahrzeug ? Ich bin als Einzelunternehmer in der Transportbranche tätig (ausliefern von Lebensmitteln). Ich hab...

ANTWORT: Sie haben sich mit einer Frage aus dem Fernabsatz an mich gewandt. Nach Ihren Darstellungen liegen die Voraussetzungen des § 312b BGB vor, fraglich ist nur, ob die Vorschrift bei Ihnen Anwendung findet ...weiter lesen

Rechtswidriger Verkauf von Wohnhaus | Stand: 09.12.2013

FRAGE: Eine 84jährige Frau hat Haus und Grund im Wert von ca 120 000.- Euro. Dieses wollte sie verkaufen mit der Option auf lebenslanges Wohnrecht.Jemand hat dieses Haus jetzt für 65.000.- Euro gekauf...

ANTWORT: Das Geschäft könnte nach § 134 BGB in Verbindung mit § 138 BGB *1) sittenwidrig und deshalb nichtig sein. Hier liegt der Vorwurf der Wucher nahe. Nichtig ist nach dem Gesetz insbesonder ...weiter lesen

Kündigung wurde nicht akzeptiert | Stand: 23.07.2013

FRAGE: Nach Umzug in eine Mietwohnung besuchte mich ein Mitarbeiter von X.Wir kamen überein, den vorhandenen Kabelanschluss zu benutzen. In der Folgezeit habe ich weder einen schriftlichen Vertrag erhalten,noc...

ANTWORT: Als Sie mit dem Mitarbeiter übereinkamen den Kabelanschluss zu benutzen, haben Sie mit diesem als Vertreter der X zumindest mündlich einen Vertrag geschlossen. Wenn sie allerdings nichts unterschriebe ...weiter lesen

Sachmängel einer Eigentumswohnung | Stand: 11.07.2010

FRAGE: Wir haben im vergangenen Jahr eine Eigentumswohnung in München erworben. Bei der Abnahme sind diverse Mängel festgestellt worden, die nun weitestgehend behoben worden sind.Ein Mangel ist abe...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant, Dabei möchte ich zunächst darauf hinweisen, dass dieser Umstand - wie Sie bereits richtig mitteilen - selbstverständlich die Gebrauchstauglichkeit als solche nich ...weiter lesen

Ist eine vorzeitige Beendigung von Telefonverträgen möglich? | Stand: 28.05.2010

FRAGE: Ich bin mit meiner Lebensgefährten in eine gemeinsame Wohnung umgezogen und wir haben unseren Telefon-/DSL-Anbieter gewechselt. Unser neuer Anbieter konnte unseren bisheriger Telefon-/DSL-Anbiete...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist dort die Kündigung und Vertragslaufzeit wie folgt geregelt:12 Vertragslaufzeit und Kündigung12.1 Die Mindestvertragslaufzei ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Zivil-/ Zivilprozeßrecht
Interessante Beiträge zu Vertragspartner

Urteile zum VW-Skandal: Käufer haben Recht bekommen
| Stand: 20.09.2016

Das Landgericht Krefeld hat in seinen beiden aktuellen Entscheidungen (Az. 2O 72/16) und (Az. 2O 83/16) zwei Käufern der von dem sogenannten Abgasskandal betroffenen Pkw Recht gegeben und ihnen den Rücktritt vom ...weiter lesen

Voraussetzungen für eine öffentlichen Zustellung
| Stand: 29.10.2015

Es passiert immer mal wieder: Personen, gegen die ein Anspruch besteht bzw. denen etwas nachweisbar zugestellt werden muss, z. B. eine Klageschrift, sind abgetaucht, unbekannt verzogen oder haben sich ins Ausland abgesetzt. ...weiter lesen

Der Verjährungsbeginn
| Stand: 26.06.2015

Unter Verjährung versteht man im Zivilrecht das Recht des Schuldners, die Leistung an den Gläubiger zu verweigern. Die Verjährung verhindert die Durchsetzung eines möglicherweise zu Recht bestehenden Anspruchs. ...weiter lesen

Muss Strom ohne Vertrag mit Energieversorger bezahlt werden?
| Stand: 28.04.2015

Nur, weil man keinen Strombezugsvertrag unterschrieben hat, bedeutet das noch lange nicht, dass Strom nicht bezahlt werden muss. Richtig ist, dass derjenige, der die tatsächliche Verfügungsgewalt über den Stromanschluss ...weiter lesen

Verhandlungsunterstützung: Verträge verstehen mit telefonischer Rechtsberatung
| Stand: 27.01.2014

Ob beim Kauf von Gegenständen oder Immobilien, beim Mieten einer Wohnung, bei der Beauftragung eines Handwerkers oder auch beim Abschluss eines Arbeitsvertrages: Oftmals kommt man bei Rechtsgeschäften in die Situation, ...weiter lesen

Überhöhter Kaufpreis sittenwidrig: Wohnungskaufvertrag nichtig
| Stand: 29.10.2013

Ist der Kaufpreis einer Wohnung mehr als doppelt so hoch wie der Verkehrswert der Immobilie, so ist der Kaufvertrag sittenwidrig. Daher kann die Käuferin einer Berliner Wohnung die Rückabwicklung des Geschäfts ...weiter lesen

Kein Schadenersatz bei fehlerhafter Reisebuchung per Telefon
| Stand: 07.08.2013

Entstehen Fehler bei der telefonischen Buchung eines Fluges, kann nicht das Reisebüro dafür verantwortlich gemacht werden. So hat das Amtsgericht München entschieden, als eine Reisende versehentlich Flugtickets ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-25
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Peter Pietsch   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.209 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-25
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Zivilrecht | Steuerrecht | Zivilrecht | Pferderecht | Annahme | Anschrift | Fahrzeugbesitzer | Fahrzeugeigentümer | Falschangaben | Gläubiger | Istkaufmann | Schuldner | Vertrag | Verträge Unterzeichnen | Vertragsangelegenheiten | Vertragsrecht

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-25
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen