Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

WG bei Hartz IV Bezug


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Thomas Nolting
Stand: 27.08.2010

Frage:

Ich (29, weiblich) wohne mit meinem Mitbewohner (20, männlich) in einer WG. Ich selbst beantrage gerade für einige Monate Hartz 4, aus gesundheitlichen Gründen und wollte wissen, ob sich da Probleme ergeben können, da mein Mitbewohner nächsten Monat eine Ausbildung beginnt und BAB beantragt.
Laut Hauptantrag Hartz sind reine WGs weder Bedarfs- noch Haushaltsgemeinschaften.
Muß ich für ihn aufkommen, wenn das Amt aus uns eine Bedarfsgemeinschaft/ Partnerschaft macht und bekommt er dann kein BAB?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-25
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

Sofern Sie momentan lediglich mit Ihrem Mitbewohner als WG zusammenwohnen und jeder sozusagen einen eigenen Haushalt führt, dürften Sie keine Probleme mit dem Job-Center/der ARGE bekommen.
Eine Bedarfsgemeinschaft bilden Sie jedenfalls nicht, da Sie nicht zu dem in § 7 Abs. 3 SGB II (Sozialgesetzbuch - Zweites Buch9 genannten Personenkreis gehören.
Einzig könnte darauf abgestellt werden, dass Sie und Ihr Mitbewohner Partner sind und Ihr Wille erkennbar ist, dass Sie füreinander einstehen wollen. Sofern Sie über das Einkommen oder Vermögen des jeweils anderen verfügen dürfen, oder Sie länger als ein Jahr zusammenleben, wird diese Einstandsgemeinschaft vermutet und müsste gegebenenfalls von Ihnen bzw. Ihrem Mitbewohner entkräftet werden. Ansonsten muss das Amt nachweisen, dass eine Bedarfsgemeinschaft vorliegt, was jedoch kaum gelingen wird.

Sollten Sie wider Erwarten eine Bedarfsgemeinschaft sein, dann wird das Einkommen aus BAB des Mitbewohners auf Ihre Leistungen nach dem SGB II angerechnet, da Leistungen nach dem SGB II subsidiär sind, d.h., erst anderweitige Leistungen in Anspruch genommen werden müssen (etwa auch Wohngeld).

Im Rahmen einer Bedarfsgemeinschaft muss jeder für den anderen aufkommen, da immer das Einkommen jede Mitgliedes der BG angerechnet wird.

Da Sie jedoch lediglich eine Wohngemeinschaft sind, spielt das Einkommen des Mitbewohners für Ihren Leistungsanspruch keine Rolle. Die Tatsache, dass Sie eine WG sind, spielt allenfalls bei der Frage eine Rolle, ob Ihre Unterkunftskosten angemessen sind. Das wiederum hängt von den entsprechenden Richtlinien in Ihrem Landkreis ab, welche sich weitestgehend an den entsprechenden Werten für die Bemessung von Wohngeld orientieren.
So könnte beispielsweise eine von ihnen und Ihrem Mitbewohner bewohnte 120 qm-Wohnung für 850,00 € Kaltmiete im Monat als unangemessen hoch angesehen werden.

Im Übrigen dürfte Ihr Zusammenleben jedoch keine Auswirkungen haben.



Rechtsbeiträge über Zivil-/ Zivilprozeßrecht
Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu gutgläubiger Erwerb

Ansprüche auf Erstattung der vor Vertragsabsprache entsorgten Möbel einer zu vermietenden Wohnung | Stand: 22.06.2015

FRAGE: Ich habe mir Anfang Juni eine Wohnung angesehen, die vom Sohn des Mieters angeboten wurde (der Mieter, also sein Vater, ist ins Hospiz gekommen). Die Wohnung war entweder möbliert oder unmöblier...

ANTWORT: Der Sohn des ehemaligen Wohnungsmieters hat aus keinem rechtlichen Grund Ansprüche Ihnen gegenüber. Voraussetzung einer eventuellen Möbelübernahme wäre nämlich das Zustandekomme ...weiter lesen

Instandhaltungsarbeiten müssen in der Eigentümerversammlung abgesprochen werden | Stand: 25.09.2014

FRAGE: Ich bin Wohnungseigetümer in einer Eigentümergemeinschaft mit beauftragter Hausverwaltung. Seit März 2013 bestehen gemeldete Schäden am Dach. Bis September 2014 wurden keine Reparature...

ANTWORT: Einen direkten Anspruch gegen die Wohnungseigentümergemeinschaft haben Sie leider aus dem WEG nicht. Der richtige Weg wäre gewesen, über die Eigentümerversammlung einen entsprechende ...weiter lesen

Laute Sanierungsarbeiten bei Nachbarn - Mietminderung? | Stand: 01.07.2013

FRAGE: Mein Sohn ist Student und hat als solcher ein 27 qm Appartement in Köln.Nun hat seit heute Morgen schon wieder eine Sanierungsmaßnahme im Nachbarappartement angefangen ohne eine Informatio...

ANTWORT: Grundsätzlich steht dem Mieter das Recht einer Mietminderung zu, wenn sich während der Mietdauer der Gebrauchswert der gemieteten Wohnung verschlechtert.In welcher Höhe die Mietminderun ...weiter lesen

Hausverwalter weist auf Hausordnung hin | Stand: 12.12.2012

FRAGE: Wir sind Eigentümer einer Wohnung in ein Mehrfamilienhaus mit2 x 6 Wohnungen und haben ein Hund (Dt. Boxer) 4 Jahre jung.Gestern hat uns der Hausverwalter per Mail angeschrieben:// Sehr geehrter Her...

ANTWORT: Frage 1.: Sollen wir überhaupt antworten? Frage 2.: Wenn ja, wie?Das hängt davon ab, welche Stimmung in Ihrer WEG herrscht. Der Hausverwalter schreibt eher wie ein Bittsteller, was darauf schließe ...weiter lesen

Geimeinsame Mietwohnung - getrenntes Paar - wer muss ausziehen ? | Stand: 13.02.2011

FRAGE: Ich habe folgendes Problem. Ich lebe zur Zeit noch mit meiner Exfreundin zusammen in einer Mietwohnung. Vor dem Einzug haben wir uns eigentlich darauf geeignet, dass Sie im Zerwürfnisfalle die Wohnun...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Fragestellung: Rechte an der gemeinsamen Mietwohnung bei Auflösung der nichtehelichen Lebensgemeinschaft (NELG)Zu unterscheiden ist in Ihrem Fall das gemeinsame Vertragsverhältni ...weiter lesen

Mietminderung wegen stinkendem Müll im Treppenhaus? | Stand: 17.02.2010

FRAGE: Wir sind Mieter in einem 17-Familienhaus. Mieter im Haus stellen Müll und anderen Unrat vor die Wohnungstür, lassen diesen Müll etc. mitunter über mehrere tage vor der Tür stehen...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Ihre Rechtsauffassung, dass bei groben Verstößen gegen die Hausordnung durch andere Mieter eine Mietminderung zulässig ist, ist grundsätzlich richtig. Dabei is ...weiter lesen


E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-25
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.295 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 25.11.2017
Vielen, vielen Dank für ihre Hilfte, Herr Böckhaus.

   | Stand: 23.11.2017
Ich wurde gerade von einer sehr freundlichen Anwältin zum Thema Rückforderungsrecht / Verwaltungsrecht beraten. Meine Fragen wurden vollständig und präzise beantwortet. Vielen Dank

   | Stand: 23.11.2017
Vielen Dank für die schnelle und verständliche Beantwortung meiner Fragen bezüglich Mietrecht. Kann es nur weiterempfehlen.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-25
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Zivilrecht | Ausländerrecht | Zivilprozessrecht | Zivilrecht | Besitzstandswahrung | bewegliche Güter | dinglich | ersitzen | Ersitzung | guter Glaube | gutgläubig | Hausverbot | Hausverwaltung | Inventar | Leibrente | Sachenrecht | Lokalverbot

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-25
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen