Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Ist das Abhören eines Handys strafbar?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Peter Muth
Stand: 01.03.2010

Frage:

Was kann ich unternehmen, wenn ich erfahren habe, dass die Exfrau meines Lebenspartners, jemanden beauftragt hat, mich über mein Handy zu überwachen, Gespräche abgehört und mitgezeichnet wurden und diese unter anderem an meinen Arbeitgeber geschickt hat. In wie weit sind solche Aktivitäten überhaupt rechtskräftig?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-15
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,

1. Das Abhören eines Handys ist strafbar nach § 201 Strafgesetzbuch (StGB). Die Straftat kann mit Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden.

Sie können Ihren Verdacht also bei der Polizei oder besser bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige bringen, sollten ihn aber nur als Verdacht äußern, also keine direkte Beschuldigung aussprechen, da Sie keine Beweise für eine begangene Straftat haben.

Wenn Sie eine Strafanzeige stellen möchten, sollten Sie auch einen Strafantrag stellen, da die Straftat in der Regel nur auf Antrag verfolgt wird.

2. Sie können sich bei Ihrem Handyhersteller und / oder Mobilfunkprovider über geeignete technische Mittel informieren, die gegen das Ausspähen Ihrer Daten helfen, wenn Sie wieder ein Handy anschaffen möchten.

3. Was im Einzelnen neben der unter 1. genannten Strafanzeige möglich ist, hängt davon ab, was abgehört worden ist und was für Folgen eine Mitteilung hierüber an Dritte wie Ihren Arbeitgeber dies hat;

es kommt namentlich ein Schadensersatzanspruch in Betracht, wenn Ihnen durch das Verhalten der Frau ein Schaden entstanden ist,

sowie ein zivilrechtlicher Unterlassungsanspruch auf Beendigung der Maßnahmen, den Sie über einen Rechtsanwalt geltend machen können.

Beide Ansprüche können nötigenfalls, bei ausreichender Beweislage, auch gerichtlich verfolgt werden.

4. Das Entgegennehmen der Daten, in welcher Form auch immer, und das Hören durch Ihren Arbeitgeber ist nicht strafbar.

Eine Strafbarkeit Dritter wie des Arbeitgebers kommt aber dann in Betracht, wenn die Gespräche verwendet und / oder veröffentlicht werden.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Androhung

Polizeigewahrsam und vermeintliche hohe Kosten | Stand: 23.01.2015

FRAGE: Ich wurde am 17.01.2015 (gegen 19 Uhr) wegen Trunkenheit von der Polizei abgeführt und in Gewahrsamnahme genommen.Kann mich aber an den Vorfall nicht erinnern.Um 04. Uhr holte mich mein Vater (ic...

ANTWORT: Der Polizeigewahrsam (PG) ist in Deutschland ein Rechtsinstitut der polizeilichen Maßnahme des Freiheitsentzuges zum Zwecke der Gefahrenabwehr durch die Landes- oder Bundespolizei nach den Polizeigesetze ...weiter lesen

Kunde hat unwahre negative Wertung hinterlassen | Stand: 17.01.2014

FRAGE: Wir sind ein kleines Softwarehaus und bieten eine von uns selbst entwickelte Standard-Software für kleine Unternehmen an.Für diese Software wünschen sich unsere Kunden hin- und wieder individuell...

ANTWORT: Grundsätzlich ist es schon möglich, ohne richtige Bewertungen löschen zu lassen. Ein Anspruch besteht insbesondere dann, wenn Unwahrheiten veröffentlicht werden, die schlussendlic ...weiter lesen

Arbeitsamt fordert amtsärztliches psychologisches Gutachten | Stand: 18.11.2013

FRAGE: Unter welchen Umständen ist das Arbeitsamt berechtigt, von einem ALG II-Beziehenden ein psychologisches Gutachten vom Amtsarzt einzufordern?Unter welchen Umständen kann das Arbeitsamt generel...

ANTWORT: Ich möchte vorwegschicken, dass die von Ihnen beschriebene Situation erfahrungsgemäß immer wieder in der anwaltlicher Beratung auftritt und ich aus meiner anwaltlichen Erfahrungen berichte ...weiter lesen

Gegen Eingeschränktes Halteverbotsschild vorgehen | Stand: 31.08.2013

FRAGE: Die Gemeinde, in der ich wohne, hat in meiner 30er Zone vor 2 Jahren ein eingeschränktes Halteverbotsschild aufgestellt, dass das Parken auf einer Seite (der, in der über die ganze Läng...

ANTWORT: Ich habe gelesen, dass ein solches Parkverbotsschild nur nach gewissen Kriterien und Gründen aufgestellt werden darf. Habe ich eine reelle Chance, vor das Verwaltungsgericht zu ziehen und mich dagege ...weiter lesen

Verpflichtung um Schäden der Wohnung beseitigen zu lassen | Stand: 01.05.2013

FRAGE: Wir wohnen zu zweit (beide berufstätig) in einer Mietwohnung.In den letzten Wochen ist einige Male die Fußbodenheizung in der kompletten Wohnung ausgefallen. - 11. März 2013 (Innenraumtemperatu...

ANTWORT: 1. Sie sind verpflichtet an der Beseitigung der Schäden in der Mietwohnung insoweit mitzuwirken, als sie der Heizungsbaufirma den notwendigen Zugang zu Ihrer Wohnung gewährleisten müssen ...weiter lesen

Kann das Jugendamt Zwangsmaßnahmen anordnen? | Stand: 24.08.2010

FRAGE: 1) Wenn meine 16jährige Tochter sämtliche Hilfsangebote des Jugendamts ablehnt, d.h. von ihrer Seite keine Zusammenarbeit erfolgt, und ich sie aber zu Hause nicht mehr betreuen kann (aufgrun...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin, gerne beantworte ich Ihre Anfragen wie folgt: Zu 1.Das Jugendamt kann grundsätzlich alle Maßnahmen anbieten - therapeutische, Drogenbekämpfung, etc. - die es fü ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Strafrecht
Interessante Beiträge zu Androhung

Die Sicherstellung und Beschlagnahme von Gegenständen
| Stand: 01.08.2016

In der Strafprozessordnung (StPO) wird zwischen der Sicherstellung von Beweismitteln (§§ 94 ff StPO) und der Sicherstellung von Verfalls- und Einziehungsgegenständen (§§ 111b ff StPO) unterschieden. ...weiter lesen

Verschiebung Flugzeiten bei Pauschalreisen
| Stand: 27.07.2015

In den Vertragsklauseln der Reiseveranstalter finden sich häufig Formulierungen wie „unverbindliche Flugzeiten“ oder „voraussichtlicher Abflug“. Dies führt in der Praxis regelmäßig ...weiter lesen

Karneval: Haftet der Veranstalter für Schaden nach einem Umzug
| Stand: 04.03.2014

Pünktlich zum Karneval herrscht Ausnahmezustand in vielen Städten, allen voran Köln. Und da die fünfte Jahreszeit hierzulande fester Bestandteil vieler Feierwütiger ist, haben sich auch deutsche ...weiter lesen

Dürfen Lichtbilder und Fingerabdrücke gegen den Willen aufgenommen werden?
| Stand: 15.11.2013

Die Anordnung von erkennungsdienstlichen Maßnahmen findet ihre Rechtsgrundlage in § 81b 2. Alternative der Strafprozessordnung (StPO). Danach dürfen Lichtbilder und Fingerabdrücke des Beschuldigten auch ...weiter lesen

Platzverweis darf unter Zwang durchgesetzt werden
| Stand: 21.10.2013

Kommt eine Person einem ausgesprochenen Platzverweis der Bundespolizei nicht nach, dürfen die Beamten unmittelbaren Zwang anwenden. Solche Maßnahmen greifen nicht in hohem Maße in die Grundrechte von sich ...weiter lesen

NPD-Wahlplakate: ohne Haftpflichtversicherung keine Erlaubnis
| Stand: 18.09.2013

Wahlkampfbetreibende Parteien, die Wahlplakate aufstellen möchten, sind dazu verpflichtet, einen Nachweis über eine bestehende Haftpflichtversicherung zu erbringen. Ansonsten dürfen sie keine Wahlplakate ...weiter lesen

Beweise zum Kauf anbieten ist keine Erpressung
| Stand: 20.08.2013

Werden der Staatsanwaltschaft Beweise zum Kauf angeboten, so erfüllt das nicht den strafbaren Tatbestand einer Erpressung. So das Oberlandesgericht Hamm in einem Urteil, indem es einen ehemaligen Rechtsanwalt freisprach ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-15
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.209 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-15
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Strafrecht | Öffentliches Recht | Sicherheitsrecht | Strafrecht | Abhören | Anordnung | Eingriffsregelung | Ersatzvornahme | freilaufender Hund | Gefahrenabwehr | Gefahrenabwehrgesetz | Mitwirkungspflicht | Öffentliche Ordnung | Polizeieinsatz | Polizeigesetz | Polizeiordnung | Polizeistunde | Polizeiverordnung | Schutzgewahrsam | Schutzvorschriften | Taschenkontrolle | Beschlagnahmung | Gefahrgut | Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-15
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen