Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Bedarf es bei einem Schulwechsel der Zustimmung beider Elternteile?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwältin Mandy Riedel
Stand: 24.02.2010

Frage:

Mein Exmann und ich haben das beidseitige Sorgerecht. Mein 9jähriger Sohn geht in die 3 Klasse Grundschule. Hier hat er enormen Druck (Schulstress und Stress vom Vater was Schule anbetrifft). Dies hat mir sogar die Lehrerin bestätigt. Ich soll mit meinem Exmann darüber reden.

Jetzt meine Frage: ich möchte meinen Sohn aus der Grundschule nehmen und in der Walddorfschule anmelden, weil ich das nicht mehr Ansehen kann, was in der 3. Klasse schon verlangt wird von einem 9jährigen Schulkind. Brauche ich die Einwilligung vom Exmann? Wenn er nicht einwilligt, kann ich ihn einfach anmelden? Was kann mir passieren, wenn ich diesen Schritt mache?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-19
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,

Ihre Frage möchte ich wie folgt beantworten:

Eltern müssen bei gemeinsamem Sorgerecht bei Fragen von erheblicher Bedeutung gemeinsam entscheiden. Angelegenheiten des täglichen Lebens hingegen können von dem Elternteil entschieden werden, bei dem das Kind lebt.

Die Wahl einer anderen Schule bzw. Schulform wie bei Ihnen stellt eine grundlegende Entscheidung dar, weswegen die Zustimmung des Vaters als sorgeberechtigtem Elternteil erforderlich ist.
Wenn Sie ihn einfach anmelden, könnte der Vater des Kindes dies ggf. auf dem Gerichtsweg wieder verhindern; abgesehen davon wird die Anmeldung bei der anderen Schule ohne die Unterschrift des Vaters oder aber die Vorlage eines Nachweises darüber, dass Sie alleinige Sorgerechtsinhaberin sind, ohnehin nicht funktionieren. Die Schulen verlangen im Regelfall die Zustimmung beider Elternteile.

Wenn es allerdings objektiv notwendig ist, dass die Schule gewechselt wird, sollte der Vater zustimmen. Für den Fall, dass er dies nicht freiwillig tut, können Sie beim Familiengericht einen Antrag auf Ersetzung seiner Zustimmung erteilen. Dann wird das Familiengericht beurteilen, ob der Wechsel in die Waldorfschule dem Wohl Ihres Kindes am besten entspricht und wenn Sie sich mit dem Vater nicht einigen können, die Entscheidung so treffen, bzw. die Zustimmung des Vaters ersetzen.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Einigungsvertrag

Nachbar kann keine Brandschutzwand am Wintergarten fordern | Stand: 27.04.2015

FRAGE: Thema: Anbau eines Wintergartens an die Grenzwand meines Nachbarn. Ich bin Eigentümer einer Doppelhaushälfte und beabsichtige direkt an die Grenzwand einen Wintergarten zu errichten. Der Wintergarte...

ANTWORT: Vermutlich ist der Standpunkt Ihres Architekten und des ausführenden Unternehmens, dass der Wintergarten überhaupt nicht als Gebäudeabschlusswand fungiert und darum auch nicht zwingend ein ...weiter lesen

Mieterin möchte Neffen in Wohnung aufnehmen | Stand: 13.02.2014

FRAGE: Mieterin bewohnt mit ihren Mann eine Wohnung mit Ehemann in Hamburg. Nun schreibt sie, dass ihr Neffe zu Besuch weilt, weil er einen Arbeitsplatz ab April hat. Er sollte in der Wohnung mit angemeldet werden...

ANTWORT: Ihr Einverständnis, dass Ihre Mieter in der Wohnung eine weitere Person aufnehmen, hat keinerlei Auswirkungen auf den bestehenden Mietvertrag. Dieser besteht wie bisher fort. Es könnte sich lediglic ...weiter lesen

Gegen Eingeschränktes Halteverbotsschild vorgehen | Stand: 31.08.2013

FRAGE: Die Gemeinde, in der ich wohne, hat in meiner 30er Zone vor 2 Jahren ein eingeschränktes Halteverbotsschild aufgestellt, dass das Parken auf einer Seite (der, in der über die ganze Läng...

ANTWORT: Ich habe gelesen, dass ein solches Parkverbotsschild nur nach gewissen Kriterien und Gründen aufgestellt werden darf. Habe ich eine reelle Chance, vor das Verwaltungsgericht zu ziehen und mich dagege ...weiter lesen

Krankenkasse Datenschutzgesetz | Stand: 03.03.2013

FRAGE: Seit Januar 2000 befinde ich mich in einer Erwerbsunfähigkeitsrente, die Begründung ist u.a. psychisch gewesen. Das Gutachten dazu ist laut Angabe der Rentenversicherung versehentlich vernichte...

ANTWORT: Das Verhalten Ihre Krankenkasse ist empörend. Es besteht weder ein rechtlicher Anlaß noch ein rechtlicher Grund dem Wunsch der Krankenkasse Folge zu leisten. Eine betreuung ist bei Ihnen nich ...weiter lesen

Kein Betretungsverbot in Pachtverbot geregelt | Stand: 24.11.2012

FRAGE: Einem Bekannten von mir wurde wegen Körperverletzung an einen Gartennachbarn fristlos der Pachtvertrag über sein Grabelandgrundstück zum 20.11.2011 gekündigt. Außerdem hat de...

ANTWORT: Die Beantwortung Ihrer Frage hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab.Grundsätzlich ist es so, dass bei einem Miet- oder Pachtgrundstück dem jeweiligen Pächter der Besitz und dami ...weiter lesen

Angebliches Gewinnspielabo abgeschlossen - Drohanrufe | Stand: 20.01.2012

FRAGE: Ich werde seit Wochen am Telefon von Gewinnspielbetreibern terrorisiert. Angeblich habe ich irgendwo drei Monate Gewinnspiel kostenlos gebucht und muss nun kündigen, sonst geht es um einen Betra...

ANTWORT: Sie sind offenbar Ziel und Opfer von so genannten „Abzockern“ geworden und man kann Ihrer Anfrage bereits entnehmen, wie übel Ihnen dabei mitgespielt wird. Die Ratschläge, mit dene ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Öffentliches Recht
Interessante Beiträge zu Einigungsvertrag

Ratenzahlungsvereinbarung durch Zahlung der ersten Rate
| Stand: 25.01.2017

Das Amtsgericht Heidelberg hat mit Beschluss vom 18.03.2015 einem Gläubiger eine Einigungsgebühr zuerkannt, die im Zusammenhang mit dem Abschluss einer Teilzahlungsvereinbarung entstanden ist (Az. 1 M 10/15). In ...weiter lesen

Die Patientenverfügung beim Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen
| Stand: 05.09.2016

Welche hohen Anforderungen an eine verbindliche Patientenverfügung in Bezug auf den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen zu stellen sind, hat nun der Bundesgerichtshof (BGH) seinem Beschluss vom 06. Juli 2016 (Az.: ...weiter lesen

Passive Sterbehilfe ohne Patientenverfügung
| Stand: 13.05.2015

Bis zur Entscheidung vom 17.09.2014 hatte der Bundesgerichtshof an die Zustimmung bzw. Genehmigung der Einstellung der künstlichen Ernährung und damit der passiven Sterbehilfe sehr hohe Maßstäbe angelegt. ...weiter lesen

Jobcenter muss Indonesien-Reise bezahlen
| Stand: 08.04.2014

Damit er das Umgangsrecht mit seinem Sohn wahrnehmen kann, muss das Jobcenter einem Hartz-IV-Empfänger die Reise nach Indonesien bezahlen. Der Vater habe darauf einen grundrechtlichen Anspruch, der auch für das ...weiter lesen

Kein Anspruch auf Führerscheintheorieprüfung in thailändischer Sprache
| Stand: 10.10.2013

Thailändischen Staatsbürgern steht es nicht zu, die theoretische Führerscheinprüfung in ihrer Landessprache abzulegen. Das hat das Verwaltungsgericht Neustadt entschieden (Az. 3 K 623/13.NW). Eine thailändische ...weiter lesen

Hund am Arbeitsplatz muss nicht geduldet werden
| Stand: 06.09.2013

Ein dreibeiniger Hund bedarf zweifellos der besonderen Zuwendung durch sein Herrchen oder Frauchen. Die Behinderung des Tiers ist aber noch kein Freibrief, es ohne Zustimmung des Vorgesetzten und der Kollegen an den Arbeitsplatz ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-19
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.693 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 04.07.2018
Ich hatte eine E-Mail Beratung gebucht für Mietrecht und habe dann Kontakt mit der Rechtsanwältin Alexandra Pritzsche gehabt.sie ist sehr kompetent nimmt sich auch viel Zeit und hat auf jede Frage die richtige passende Antwort gehabt ich kann die Rechtsanwältin nur weiter empfehlen ein großes Lob und vielen Dank noch.

   | Stand: 29.06.2018
Frau Kuner hat mich kompetent , sehr freundlich und zuvorkommend beraten. Vielen Dank Frau Kuner!

   | Stand: 28.06.2018
Ich war sehr zufrieden mit der Beratung von Herrn RA Hoffmann, der mir, in einem für mich komplexen Fall, weitergeholfen hat. Ich werde mich wieder an ihn wenden. Herzlichen Dank

Aktuell sind leider keine Anwälte telefonisch erreichbar.
Wir empfehlen Ihnen die E-Mail Beratung zur Klärung Ihrer Fragen.
0900-1 875 000-19
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Öffentliches Recht | Baurecht (öffentliches) | Öffentliches Recht | Rentenrecht | Berliner Abkommen | Einspruchgesetz | Gesellschaft öffentlichen Rechts | Lastenausgleich | Lastenausgleichsgesetz | Organschaft | Personenschutz | Privatisierung | Privatisierungsrecht | Staatsrecht | Verfassung | Verfassungsrecht | Zustimmung

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Für Anwälte
Zuverdienst gesucht?
Jetzt Kooperationsanwalt werden!
Anwaltshotline
Aktuell sind leider keine Anwälte telefonisch erreichbar.
Wir empfehlen Ihnen die E-Mail Beratung zur Klärung Ihrer Fragen.
0900-1 875 000-19
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen