Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Verwechslung bei der Vorladung zum Gericht


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Uwe Peters
Stand: 29.01.2010

Frage:

Einer meiner 2 Söhne verursachte einen Verkehrsunfall unter Einfluss von Alkohol. Die polizeiliche Anhörung erfolgte bereits schriftlich, die Tat wurde zugegeben. Nun kam ein Schreiben mit der Aufforderung zum Erscheinen zur Hauptverhandlung vom Landgericht mit Termin zum 16. 02. 2010.
Nur ist diese Aufforderung an den falschen Adressat gerichtet, nämlich seinen Bruder, der mit dieser Angelegenheit überhaupt nichts zu tun hat. Auch nicht als Zeuge. Obwohl das Schreiben vom Polizeipräsidium bereits richtig adressiert war. Frage: Wie sollte man darauf sachlich vernünftig reagieren? Ich möchte gern wissen, ob man das einfach mit der entsprechenden Bemerkung zur Richtigstellung zurückschickt, oder doch einen Anwalt hinzuzieht?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-16
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

es kommt nicht selten vor, dass Personen bei Ladungen verwechselt werden. Gerade bei Gleichheit im Nachnamen und lediglich verschiedenen Vornamen müsste die bearbeitende Geschäftsstelle des Gerichts teilweise Aktenstudium betreiben, bevor handschriftliche Verfügungen der Staatsanwaltschaft oder des Gerichts durchgeführt werden können.

Bevor Sie den Irrtum (telefonisch gegenüber der Geschäftsstelle des LG) aufklären, sollten Sie genau auf die Ladung schauen: In welcher Eigenschaft wird Ihr Sohn geladen? Etwa nicht als Angeklagter, sondern als Zeuge? Auch wenn der geladene Sohn als Zeuge nicht in Betracht kommt, scheint sein Name zumindest aktenkundig zu sein. Insoweit ist es durchaus denkbar, dass das Gericht beide Söhne vorladen will.

In jedem Fall würde eine Verwechslung und dessen Nichtaufklärung keinerlei Vorteile für Ihren geständigen Sohn bringen. Vielmehr müsste der geladene Sohn in jedem Fall den Termin wahrnehmen, will er kein Ordnungsgeld riskieren.

Sie sollten den Irrtum daher am Montag aufklären. Einen Anwalt benötigen Sie hierzu nicht.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Verkehrsunfall

Haftungsverteilung bei Unfall beim Ausparken | Stand: 03.06.2015

FRAGE: Kraft-Haftpflich-Schaden. Ich bin der Anspruchsteller. Der Schaden an meinem Fahrzeug beläuft sich laut Werkstatt 1480,96 EUR Brutto. Die Versicherung des Gegners hat die Summe auf 491,10 reduziert...

ANTWORT: Die Rechtslage ist in dem von Ihnen geschilderten Fall verzwickt, weil die Rechtsprechung diese Frage nicht einheitlich beurteilt und eine höchstrichterliche Entscheidung bis dato noch nicht ergange ...weiter lesen

Bewährung wegen Körperverletzung bei einem Autounfall nicht in Gefahr | Stand: 31.08.2014

FRAGE: Ich bin seit Februar vorbestraft und auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung. 1 Jahr auf 3 Jahre Bewährung. Nun hatte ich ein autounfall mit 1,6 Promille. Es gibt keine Geschädigte...

ANTWORT: In Ihrem Fall müssen Sie wohl nicht mit dem Widerruf der Bewährung rechnen, da Ihre neu begangene Straftat, nicht zu den Körperverletzungsdelikten zählt und Sie daher nicht einschlägi ...weiter lesen

Klage gegen Unfallverursacher - Kostenübernahme von KFZ-Haftpflicht? | Stand: 28.08.2011

FRAGE: Mein Sohn hatte im Oktober 2010 einen Unfall. Es gab keine weiteren Beteiligten. Er war am Steuer seines Autos eingeschlafen. Das Auto war ein Totalschaden, die Fahrbahn durch Öl und Benzin verschmutzt...

ANTWORT: Der Normalfall läuft in der Praxis so wie Sie zutreffend vermuten ab. Der Unfallgegner macht seinen Schaden bei der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers geltend und rechnet mit dieser ab ...weiter lesen

Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort | Stand: 14.08.2010

FRAGE: Ich ziehe zurzeit um und fahre deswegen im Moment häufiger nach Arbeitsschluss in meine neue Wohnung. Die Wohnung liegt in einem Wohnpark mit Tiefgarage. Die Straße die zu dieser Tiefgarag...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,Fragestellung:Stellungnahme zum Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort, § 142 StGBVorab der Hinweis, dass es Ihnen nach § 163 a StPO freisteht, zur Sache auszusage ...weiter lesen

Strafanzeige und Strafantrag wegen fahrlässiger Körperverletzung | Stand: 29.05.2010

FRAGE: 1. Am 14.05.2010 ereignete sich ein Auffahrunfall, aufgenommen durch die Polizei, wobei mein Fahrzeug durch das auffahrende Auto Totalschaden erlitt und ich verletzt ins Krankenhaus mußte. Ich leid...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Fragestellung: Rechtslage nach Auffahrunfall, Mithaftung (I.), Strafanzeige und Strafantrag wegen fahrlässiger Körperverletzung (II.).I. Rechtslage nach AuffahrunfallDe ...weiter lesen

Beim Überholen ein Auto gestreift - Wie stehen die Chancen vor Gericht? | Stand: 06.05.2010

FRAGE: Ich erhielt am 05.05.10 einen Strafbefehl vom Amtsgericht. Mir wird vorgeworfen am 15.02.10 einen Pkw überholt zu haben und beim rechts Einscheren diesen gestreift zu haben und dabei einen Schade...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Zunächst möchte ich Sie höflich darauf hinweisen, dass die Einschätzung, mit welcher Wahrscheinlichkeit Sie in einem Verfahren über den von Ihnen eingelegte ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Verkehrsrecht
Interessante Beiträge zu Verkehrsunfall

Schadensregulierung bei einem Autounfall mit Totalschaden
| Stand: 27.05.2016

Es hat einen schweren Verkehrsunfall gegeben. Glücklicherweise gab es nur Schachschaden. Ein PKW erlitt Totalschaden. Wie ist dieser Totalschaden von der gegnerischen Kfz-Haftpflichtversicherung für ihren Versicherungsnehmer, ...weiter lesen

Was bei einem Wildunfall zu tun ist
| Stand: 17.12.2015

Der Wildunfall ist ein immer wiederkehrendes Thema in der rechtlichen Beratung während der Herbst- und Frühjahrsmonate. Autofahrern passiert die Situation regelmäßig und sorgt für ein gewisses Unbehagen ...weiter lesen

Warnwestenpflicht ab dem 1. Juli 2014
| Stand: 01.07.2014

In weiten Teilen Europas ist sie für private Autofahrer bereits Pflicht und ab dem 1. Juli 2014 müssen auch deutsche Autofahrer die Warnwestenpflicht beachten. Alle in Deutschland zugelassenen Pkw, Lkw und Busse ...weiter lesen

Schuldfrage bei Auffahrunfall nach abruptem Spurwechsel
| Stand: 31.03.2014

Kommt es unmittelbar nach einem Spurwechsel zu einem Auffahrunfall, so kann in der Regel davon ausgegangen werden, dass der fahrspurwechselnde Autofahrer die Sorgfaltspflicht dabei missachtet und dem Auffahrenden keine ...weiter lesen

Sicherungspflichten bei einer Fahrradtour
| Stand: 25.03.2014

Veranstalter einer Fahrradtour, die in der Gruppe gefahren wird, haben nicht die Pflicht, den Straßenverkehr auch für einzelne Nachzügler zu sichern. So hat das Oberlandesgericht Hamm entschieden (Az. 6 ...weiter lesen

Inlineskaterin prallt mit Auto zusammen - wer ist schuld?
| Stand: 25.10.2013

Wer mit seinen Inlineskates in einer Kurve mittig auf der Fahrbahn fährt und dann mit einem PKW kollidiert, ist zum größten Teil selbst schuld am Unfall und muss 75 % des eigenen Schadens selber tragen. ...weiter lesen

In der Tiefgarage ist die StVO zu beachten
| Stand: 30.07.2013

Auch wenn in einer Tiefgarage nicht direkt auf die Straßenverkehrsordnung hingewiesen wird, gelten doch deren Grundsätze. Das hat das Amtsgericht München entschieden und wies die Klage eines Unfallgeschädigten ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-16
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.209 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-16
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Verkehrsrecht | Arzthaftungsrecht | Nachbarrecht | Verkehrsrecht | Abschleppen | Auffahrunfall | Autounfall | Fahrradunfall | Parkunfall | Unfall | unfall anwalt | unfall schmerzensgeld | Unfallentschädigung | Unfallregulierung | Verkehrsunfallflucht | Verkehrsunfallrecht | Wildunfall

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-16
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen