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Bedarf es eines Ehevertrags wenn ein Darlehen nicht in die Zugewinngemeinschaft eingehen soll?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Florian Wehner
Stand: 26.01.2010

Frage:

Wir sind seit Juni 09 verheiratet und möchten uns jetzt eine Immobilie zulegen. Dazu bekomme ich von meinen Eltern ein Darlehen über 50 T€, welches aber nicht in die Zugewinngemeinschaft eingehen soll. Muß das in einem Ehevertrag geregelt werden, oder geht es auch mit einem Paragraphen im Darlehensvertrag, wenn diesen beide unterschreiben?

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Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,
sehr geehrter Mandant,

theoretisch können Sie dies auch in dem Darlehensvertrag regeln, allerdings rate ich Ihnen davon ab. Gerade bei bestehenden Grundstücken, die mit unter den Eheleuten unterschiedlichen Eigenkapitalquoten erworben worden sind, gibt es im Scheidungsfalle schwierige und langwierige Auseinandersetzungen - ich habe selbst im Moment einige davon. Zumal die Rechtsprechung hierzu kasuistisch und nicht immer einheitlich ist.

Ein notariell gefertigter Ehevertrag, der die jeweiligen Zahlungen, ihre Herkunft und ihre Behandlung im Scheidungsfall regelt - wie auch sinnvollerweise das Schicksal des Grundstücks an sich - kann Ihnen viel Geld und Zeit sparen, auch wenn er im Vorfeld natürlich etwas kostet. Zudem kann man dort eine Vielzahl von Eventualitäten regeln, etwa wenn Kinder da sind, etc.



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