Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Verjährung einer Forderung über eine nichtbezahlte Telefonrechnung

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 26.01.2010

Frage:

Ich habe vor einigen Tagen ein Schreiben der Kanzlei S. mit der Androhung einer Zwangsvollsteckung für eine nicht bezahlte Rechung aus dem Jahr 2004 erhalten. Zu dieser Zeit wohnte ich in einer Wohngemeinschaft und meine Mitbewohnerin hatte einige Telefonrechnungen nicht bezahlt. Der Anschluss war auf uns beide gemeldet.
Inzwischen wurden aber alle ausstehenden Rechnungen bezahlt, aber leider gibt es keine Unterlagen mehr.
Ich wohne seit 2007 in einer eigenen Wohnung und habe seit dieser Zeit keinerlei Schreiben von Seiten der Telefongesellschaft oder der Kanzlei S. erhalten. Die Kanzlei spricht aber in ihrem Schreiben von einem gerichtlich anerkannten Titel und dass sie damit zur Not 30 Jahre lang die Forderungen durchsetzen könnte. Ich habe aber niemals ein Schreiben eines Amtsgerichtes erhalten. Dir Frist würde am 30.01 ablaufen und ich weis nun nicht, wie ich mich verhalten soll.

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-546
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,

fordern Sie von der Kanzlei S. die Vorlage des gerichtlichen Titels. Nur wenn dieser Titel vorgelegt werden kann, ist auch eine Vollstreckung aus dem Titel möglich. Dieser gerichtliche Titel (Vollstreckungsbescheid, Urteil) muss auf Ihren Namen lauten und Ihnen zugestellt worden sein. Ich gehe davon aus, dass die Kanzlei S. nicht über einen solchen Titel verfügt.

Aus einem solchen Titel könnte in der Tat 30 Jahre lang vollstreckt werden. Wie gesagt, wenn es ihn gibt!

Kann ein solcher Titel nicht vorgelegt werden, sind die Forderungen aus dem Jahr 2004 zwischenzeitlich verjährt. Sie sollten daher gleichzeitig der Kanzlei S. mitteilen, dass Sie Zahlungen auf verjährte Forderungen ablehnen.

Lassen sie sich durch weitere Schreiben der Kanzlei nicht einschüchtern. Ohne einen gerichtlichen Titel kann nicht vollstreckt werden ! Offensichtlich sucht man hier Dumme, die sich einschüchtern lassen.



Rechtsbeiträge
Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Gegenseitigkeitserklärung

Bank pfändet Beihilfe trotz Widerspruch | Stand: 29.10.2012

FRAGE: Die C-Bank, hier Filiale Lindau, pfändet mir meine Beihilfe.Ich immer wieder dagegen Einspruch eingelegt, es erfolgte keine Reaktion. Auch zwei Schreiben, verbunden mit der Bitte um Erklärung...

ANTWORT: liegt der Pfändung der C-Bank ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluß zu Grunde?Falls ja sind sämtliche Schreiben an die C-Bank nutzlos. Sie müssten hier Pfändungsschut ...weiter lesen

Forderung von Gläubiger - Durchsetzbarkeit? | Stand: 03.02.2012

FRAGE: Am 14.04.2007 erlangte der Gläubiger einen vollstreckbaren Titel über ca. 12.000 Euro, die bis dato nicht eingefordert wurden.Erst vor einer Woche meldet sich dann ein Anwalt des Gläubiger...

ANTWORT: Frage 1.: Könnte dieser Forderung die Verwirkung entgegenstehen (BGB § 242) und kann ich das durchsetzen?Der aus § 242 BGB von der Rechtsprechung entwickelte Tatbestand der Verwirkung is ...weiter lesen

Verbindlichkeiten bezahlen - ohne Insolvenz | Stand: 18.01.2012

FRAGE: Seit drei Jahren bin ich Geschäftsführerin und Alleingesellschafterin einer haftungsbeschränkten UG und betreibe ein KFZ-Sachverständigenbüro. Weil mein Mann vor über eine...

ANTWORT: Bei meinen Ausführungen gehe ich davon aus, dass hier ausschließlich Forderungen gegen die Gesellschaft vorliegen.Sofern Sie eine Insolvenz und die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung fü ...weiter lesen

Verwirkung einer Forderung aus dem Jahr 1986 | Stand: 19.12.2011

FRAGE: Meine Mutter ist Rentnerin und hat ein Einkommen von 1.081,68€ im Monat. Es ist ein Anwalt an meine Mutter herangetreten, der eine Forderung aus dem Jahr 1984 geltend macht. Bei der Forderung handel...

ANTWORT: Auch wenn der Titel gegen Ihre Mutter bereits aus dem Jahr 1984 stammt, ist die zugrunde liegende Forderung noch nicht verjährt. Die Verjährung tritt erst 30 Jahre nach Rechtskraft des Urteile ...weiter lesen

Vollstreckungsbescheid an alte Wohnadresse | Stand: 24.08.2011

FRAGE: Im Jahre 1999 nahm ich einen Kleinkredit auf, zahlte auch regelmäßig. Damals lebte ich bereits getrennt von meinem Ex-Mann, allerdings konnte ich ihn nicht aus der Wohnung werfen. Im Juni 200...

ANTWORT: Frage 1.: Kann die Bank diese Forderung durchsetzen, obwohl ich nie Kenntnis vom MB bzw. VB hatte und ich wurde über 10 Jahre nicht von der Bank kontaktiert. Möglich ist dies unter bestimmte ...weiter lesen

Pfändungsschutz bei Arbeitslosengeld? | Stand: 04.08.2010

FRAGE: Ich bin durch eine betriebsbedingte Kündigung arbeitslos geworden. Die Abfindung wurde von Familiengericht auf 60 Monate als Einkommen umgerechnet. Macht 1200 € monatlich. Allerdings habe ic...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Fragestellung:1. Pfändungsschutz bei Arbeitslosengeld2. Pfändungsschutz beim Girokontozu 1: Denkbar wäre bezüglich Ihres Arbeitslosengeldes eine Abzweigung. Unte ...weiter lesen


E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-546
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
Kontakt zum Autor des Beitrages:
Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.693 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 04.07.2018
Ich hatte eine E-Mail Beratung gebucht für Mietrecht und habe dann Kontakt mit der Rechtsanwältin Alexandra Pritzsche gehabt.sie ist sehr kompetent nimmt sich auch viel Zeit und hat auf jede Frage die richtige passende Antwort gehabt ich kann die Rechtsanwältin nur weiter empfehlen ein großes Lob und vielen Dank noch.

   | Stand: 29.06.2018
Frau Kuner hat mich kompetent , sehr freundlich und zuvorkommend beraten. Vielen Dank Frau Kuner!

   | Stand: 28.06.2018
Ich war sehr zufrieden mit der Beratung von Herrn RA Hoffmann, der mir, in einem für mich komplexen Fall, weitergeholfen hat. Ich werde mich wieder an ihn wenden. Herzlichen Dank

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-546
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Zwangsvollstreckungsrecht | Strafrecht | Zwangsversteigerungsrecht | Zwangsvollstreckungsrecht | Offenbarungseid | Pfändungstabelle | Versteigerung | Verwaltungszwangsverfahren | Vollstreckung | Vollstreckungsauftrag | Vollstreckungsgläubiger | Vollstreckungskosten | Vollstreckungsschuldner | Zwangsvollstreckung | Zwangsvollstreckungsauftrag | Vollstreckungsaufschub | Zwangsvollstreckungsankündigung

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-546
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen