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Mutter beachtet Zeiten im Rahmen des Aufenthaltsbestimmungsrechts des Kindevaters nicht


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Peter Muth
Stand: 07.12.2009

Frage:

Ich habe das Aufenhaltsbestimmungsrecht für meine 15 jährige Tochter vom Gericht erhalten. Meine Exfrau hat, obwohl sie ein 14-tägiges Besuchsrecht haben wollte, von der Richterin gesagt bekommen, dass sie es nicht bekommt, sondern sie soll sich mit Kind und Vater kurzschließen, wenn das Kind sie sehen will. Sie telefoniert nur mit dem Kind, macht Termine aus und sagt, dass Kind solle mir Bescheid sagen, dass sie zur Mutter will (in der Regel Shoppingtouren). Dabei hält sie sich nicht an Zeiten, die ich mit dem Kind abmache. Wenn es ihr nicht passt, bringt sie das Kind früher oder wenn sie Zeit hat einfach Stunden später. Was kann man dagegen tun? Wenn meine Tochter ihr sagt, sie möge mit mir reden, erklärt sie einfach, dass brauch sie nicht und mit unterhält sie sich nicht. Es reicht wenn meine Tochter einverstanden ist.

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Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

zu Ihrer Frage:
Nach Ihren Ausführungen ist die Aussage der Richterin dahingehend zu verstehen, dass die Mutter die Umgangstermine nicht nur mit der Tochter, sondern auch mit Ihnen abzusprechen hat.

Schreiben Sie also der Mutter, dass zukünftig Sie auch, nicht nur die Tochter, über geplante Umgangstermine informiert werden möchten.

Setzen Sie Ihre Tochter hierüber auch in Kenntnis.

Der Mutter schreiben Sie genauso, dass Sie über den Beginn und das Ende, somit auch über die Dauer des Umgangstermins informiert werden möchten und dass Sie sich an die Zeiten zu halten hat.

Wenn sich an der Situation nichts ändert, kann auch ein Rechtsanwalt dies der Gegenseite mitteilen.

Letztlich ist die Einhaltung der Zeiten und der korrekte Ablauf von Anmeldung und Umgang im Interesse der Mutter; denn wenn es mangels Absprache nicht mehr zu Umgangsterminen kommen sollte, ist das zuallererst ein Problem der Mutter.

Grundsätzlich können Sie natürlich auch das Jugendamt und das Familiengericht über die Mißstände bei der Ausübung des Umgangsrechtes der Mutter informieren; wobei eine Notwendigkeit hierfür eigentlich nicht besteht, da die Gesamtsituation des Aufenthaltes und Umgangs der Tochter ja zu Ihren Gunsten geregelt worden ist; so dass am status quo nicht zu sehr gerüttelt werden sollte.

(Anmerkung: Wogegen Sie erfahrungsgemäß wenig machen können, ist, dass die Tochter langsam in ein Alter kommt, in der es schwer wird, den Umgang im Einzelnen vorzuschreiben. Je näher Sie der Volljährigkeit kommt, desto eher regelt sie den Umgang (mit beiden Elternteilen) nach Belieben.)



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