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Anrechnung studentischer Nebenverdienste zum Unterhalt


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Peter Muth
Stand: 20.11.2009

Frage:

Meine Stieftochter ist 19 Jahre alt und erhält 495 Euro Volljährigkeitsunterhalt monatlich. Da sie ein Studium begonnen hat, zahlt mein Mann auch die Studiengebühren. Nebenbei arbeitet sie bei in einer Bäckerei im Verkauf. Meine Frage ist nun ob der Nebenverdienst auf den Unterhalt angerrechnet wird .Zudem plant sie im März 2010 mit ihrem Freund eine gemeinsame Wohnung.

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Antwort:

Sehr geehrte Mandantin,

zu Ihrer Frage:

Das Einkommen eines Studenten ist grundsätzlich auf die Unterhaltsverpflichtung der Eltern nicht anzurechnen.
Der Student ist nicht verpflichtet, nebenher zu arbeiten, da sich in der Regel das Studium hierdurch verlängern würde und das Studium als Vollzeittätigkeit (oder mehr) gilt.

Daher findet in der Regel keine Anrechnung auf den Unterhalt statt.

Der Bundesgerichtshof macht hiervon allerdings Abweichungen, wenn die Eltern durch die Unterhaltsverpflichtung(en) ein Mangelfall werden, also ihr Einkommen nicht ausreicht, um den Mindestunterhalt zu bezahlen bzw. wenn sie durch die Unterhaltszahlung unter ihren Selbstbehalt rutschen würden.

Der Streit ist aber ein wenig akademisch, da der Student mit dem Ferienjob auch wieder aufhören kann und sich damit die Frage der Anrechnung wieder erledigt.

Sie schreiben, dass Ihre Tochter im März plant, eine Wohnung mit ihrem Freund zu beziehen (stellen aber keine Frage hierzu): ich versuche mich einmal trotzdem mit einer Antwort:

Wenn die Tochter bisher bei den Eltern oder bei einem Elternteil wohnt, wird ihr Unterhaltsbedarf nach dem Einkommen der Eltern ausgerechnet (wie bei einem minderjährigen Kind grundsätzlich auch).

Wenn die Tochter nicht mehr bei einem oder beiden Elternteilen wohnt, wird ihr Unterhaltsbedarf pauschaliert auf 640,00 € monatlich.

Die Tochter muss das Kindergeld von derzeit 164,00 € erhalten, und dieses wird dann von den 640,00 € abgezogen, so dass ein Bedarf in Höhe von 476,00 € verbleibt.

Dieser Bedarf wird nach dem Einkommen der Eltern bzw. nach dem Teil des Einkommens, welches den Selbstbehalt übersteigt, auf die Eltern umgelegt.

Der Freund ist der Tochter gegenüber nicht unterhaltspflichtig, solange sie nicht verheiratet sind oder ein Kind zusammen haben, so dass dieser bis dahin nicht an der Unterhaltszahlung beteiligt wird.

Das gilt auch bei einer gemeinsamen Wohnung der beiden. Es ist zwar grundsätzlich günstiger zu zweit zu mieten als alleine, jedoch ist keine weitere Ersparnis gegenüber einem Studentenwohnheim oder einer WG zu erwarten.



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