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Krebserkrankter möchte nach dem Ende des Krankengeldbezugs in Rente gehen - Ist das rechtlich möglich?

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Dr. Dietmar Breer
Stand: 12.11.2009

Frage:

Ich bin 59 Jahre alt und seit November 2008 an Krebs erkrankt. Meine OP und Nachsorge habe ich gut überstanden. Durch diese Krankheit haben sich jetzt aber Knochenmetastasen bei mir gebildet, denen man aber mit einer erneuten Chemotheraoie zu Laibe rückt. Am Beginn meiner Erkrankung habe ich einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt und bin seit Januar 2009 zu 80% schwerbehindert. Eine Antrag auf Erweiterung der Schwerbehinderung auf 100% ist noch nicht entschieden. Nun zu meiner Frage: " Mein Krankengeldbezug läuft in der 1. Maihälfte 2010 aus und ich möchte danach in Rente gehen. Ist das möglich und mit welchen Abzügen in der Rente habe ich zu rechnen.

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Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

die Regelaltersgrenze für Schwerbehinderte liegt bei 63 Jahren. Sie kann mit Abschlägen ab dem 60. Lebensjahr in Anspruch genommen werden (§ 236a Abs.2 SGB VI). Eine Schwerbehinderung liegt ab einem GdB von 50 vor. Die Rente für Schwerbehinderte setzt eine Wartezeit (rentenrechtlich angerechnete Zeiten)von 35 Jahren voraus.

Damit können Sie mit dem Erreichen des 60. Lebensjahres die Rente in Anspruch nehmen, müssen allerdings einen Abschlag von 10,8 % auf die Rentenleistung hinnehmen.

Alternativ besteht bei Ihrer Erkrankung die Möglichkeit einer Erwerbsminderungsrente. Da aber auch diese vor dem 63. Lebensjahr in Anspruch genommen wird, ergeben sich keine wirtschaftlichen Vorteile. Da die Rente für Schwerbehinderte an weniger Voraussetzungen gebunden ist und keine erneute Gesundsüberprüfung erfordert.

Alternativ zu einer Rentenantragsstellung sollte die folgende Alternative überlegt werden:

Ihr Arbeitgeber kündigt krankheitsbedingt ein eventuell noch bestehendes Arbeitsvberhältnis. Nach Ablauf des Krankengeldbezuges melden Sie sich arbeitslos. Dabei ist wichtig anzugeben, dass Sie mit gewissen Einschränkungen gesundheitlich noch arbeitsfähig sind. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sollten Sie nicht vorlegen. Damit liegt dann eine -theoretische- Vermittlungsmöglichkeit auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vor und Sie können Arbeitslosengeld I beziehen. Die Bezugsdauer beträgt bei ausreichender Vorbeschäftigung in Ihrem Alter 24 Monate.

Dieses hat für Sie 3 Vorteile:
- im Regelfall ist das Arbeitslosengeld I höher als die Rente
- in Zeiten des Bezuges von Arbeitslosengeld werden weitere Beiträge zur
Rentenversicherung gezahlt, so dass die Altersrente weiter steigt
- Sie müssen Ihre Rente 2 Jahre später in Anspruch nehmen. Damit nehmen Sie die
Rente nur noch 1 Jahr vorzeitig in Anspruch, so dass der Kürzungsfaktor nur 3,6%
beträgt.

Sie sollten daher vorrangig versuchen ab Mai 2010 noch für einen möglichst langen Zeitraum Arbeitslosengeld zu beziehen.



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