Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Einspruch gegen eine Nebenkostenabrechnung der Hausverwaltung wegen unproportionaler Erhöhung


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Peter Muth
Stand: 11.11.2009

Frage:

Es geht um den Einspruch gegen eine Nebenkostenabrechnung unserer Hausverwaltung, bei der für uns die Bestimmung des Einheitswertes durch den Energieversorger für die Heiz-/Warmwasserkosten in 2008

a) für das gesamte 6-Parteienhauses und
b) die Umlage auf unsere Wohneinheit

nicht nachvollziehbar ist. Wir sind Eigentümer einer 80qm-Wohnung. Wir haben in einem 1. Schritt nach Erhalt der Abrechnung im September bereits Widerspruch gegen die Einzelabrechung für das Jahr 2008 gelegt mit folgender Begründung:

"Im Vergleich zum Abrechnungsjahr 2007 ist im Jahr 2008 der Gesamtenergieverbrauch des Hauses um 2,355% gesunken. Die Gesamtenergiekosten stiegen gleichzeitig um 11,67% bei einer Preissteigerung der Kilowattstunde Gas um 14,36%.

Für unsere Wohnung ist laut abgelesener Verbrauchswerte 2008 (wir erhalten über die Ablesewerte seit einiger Zeit keine Quittung mehr) ein Mehrverbrauch an Heizkosteneinheiten von nur 12,47% gegenüber 2007 zu verzeichnen. Gleichzeitig werden aber für die Wohnung 134,34% höhere Heizkosten für 2008 als für 2007 abgerechnet. Aufgrund der uns vorliegenden Daten können diese Berechnungen nicht stimmen."

Der Energieversorger ließ uns über unsere Verwaltungsgesellschaft Informa mitteilen, dass alle Geräte einwandfrei funktionieren u. die Abrechung korrekt erstellt wurde. Wir sehen nicht, wie das den o.g. Sachverhalt beantwortet.

Wie kann es sein, dass trotz gar nicht so erheblich gestiegenem Verbrauch unserer Wohneinheit bzw. der Energiekosten an sich, eine so hohe Rechnung gestellt wird? Wie gehen wir hier jetzt am besten weiter vor?

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-15
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Auch nach mehrmaligem Durchsehen der Abrechnungsunterlagen kann ich die im Verhältnis zum relativ mäßig angestiegenen Verbrauch sehr deutlich erhöhten Heizkosten nicht nachvollziehen.

Die Antwort des Energieversorgers auf Ihren Widerspruch ist ein reiner Formsatz ohne jede inhaltliche Substanz und kann die Diskrepanz daher ebenfalls nicht erklären.

Daher gehen Sie wie folgt vor:

Leisten Sie die Zahlung des Teils der Abrechnung, der den gestiegenen Heizkosten entspricht, derzeit nicht, wenn Sie direkt an den Energieversorger bezahlen müssen.

Wenn Sie an die WEG oder an den Versorger bezahlen müssen, gilt prinzipiell das Gleiche: wenn Sie aber Streitigkeiten mit der Eigentümergemeinschaft oder den Versorgern vermeiden möchten, zahlen Sie den streitigen Teil nur unter ausdrücklichem schriftlichen Vorbehalt ?ohne Anerkennung einer Rechtspflicht?.

Bestehen Sie auf eine schriftliche und nachvollziehbare Erklärung der Nebenkostenabrechnung bzw. der streitigen Erhöhung;

Lassen Sie sich nicht mit Formschreiben abspeisen.

Die Gegenseite muss dann Ihre Forderung notfalls anwaltlich oder gerichtlich geltend machen; auch hierbei wird sie jeweils zu einer Begründung der unverhältnismäßigen Erhöhung gezwungen sein, so dass die Begründung aussergerichtlich hiermit quasi erzwungen werden kann.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Prostitutionsgesetz

Krebserkrankter möchte nach dem Ende des Krankengeldbezugs in Rente gehen - Ist das rechtlich möglich? | Stand: 12.11.2009

FRAGE: Ich bin 59 Jahre alt und seit November 2008 an Krebs erkrankt. Meine OP und Nachsorge habe ich gut überstanden. Durch diese Krankheit haben sich jetzt aber Knochenmetastasen bei mir gebildet, dene...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,die Regelaltersgrenze für Schwerbehinderte liegt bei 63 Jahren. Sie kann mit Abschlägen ab dem 60. Lebensjahr in Anspruch genommen werden (§ 236a Abs.2 SGB VI). Ein ...weiter lesen

Wegen ungenügender Arbeit untersagt der Arbeitgeber das Erscheinen am Arbeitsort - Wird das Gehalt dennoch gezahlt? | Stand: 11.11.2009

FRAGE: Da mein Vorarbeiter mir gesagt hat, er hätte keine Arbeit für mich, soll ich zu Hause bleiben. Habe aber kein Urlaub mehr und auch kein Zeitstundenkonto.Meine Frage ist: wenn ich trotzdem zu...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,1. Ihr Arbeitgeber ist verpflichtet Ihnen Lohn und Gehalt nach dem mit Ihnen geschlossenen Arbeitsvertrag zu zahlen, wenn Sie Ihre Arbeitskraft anbieten. Damit trägt der Arbeitgebe ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Strafrecht

Interessante Beiträge zu Prostitutionsgesetz

Grillopfer nach gemeinsamer Schnapsidee
Nürnberg (D-AH) - Beschließt eine Gruppe von Grillfreunden nach gemeinsamer Überlegung, zwecks Beschleunigung der Brutzelei Spiritus ins Feuer zu gießen, müssen alle zusammen auch für die Folgen aufkommen - selbst wenn nur ...weiter lesen

Vertragsabschluss im Internet
Nürnberg (D-AH) - Irren mag menschlich sein, aber wer in einer Internet-Kontaktbörse aus freien Stücken all seine persönlichen Daten einträgt und sogar noch ein Foto von sich hochlädt, der wird später kaum glaubhaft machen ...weiter lesen

Nachtdienst im Mädcheninternat
Nürnberg (D-AH) - Schreibt ein Gymnasium den Nachtdienst in einem Mädcheninternat ausschließlich für Frauen aus, so ist das kein Verstoß gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Das hat jetzt das Bundesarbeitsgericht ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-15
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.295 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 25.11.2017
Vielen, vielen Dank für ihre Hilfte, Herr Böckhaus.

   | Stand: 23.11.2017
Ich wurde gerade von einer sehr freundlichen Anwältin zum Thema Rückforderungsrecht / Verwaltungsrecht beraten. Meine Fragen wurden vollständig und präzise beantwortet. Vielen Dank

   | Stand: 23.11.2017
Vielen Dank für die schnelle und verständliche Beantwortung meiner Fragen bezüglich Mietrecht. Kann es nur weiterempfehlen.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-15
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Strafrecht | Arzthaftungsrecht | Strafrecht | Zivilrecht | Agenturprovision | Beraterhaftung | Beratertätigkeiten | Bordell | Dienstleistungeintragung ins Handelsregister | Dienstleistungsfristen | Dokumentationspflicht | Fitness | Fitnessclub | Fitnessstudio | Partnervermittlung | Personenschutz | Sportstudio

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-15
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen