Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Kündigung der Bahncard nicht zugegangen - Gibt es Möglichkeiten die automatische Vertragsverlängerung dennoch zu Umgehen?


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Tobias Kraft
Stand: 14.10.2009

Frage:

Ich bin Besitzer einer Bahncard 50. Die Bahncard verlängert sich automatisch, wenn man nicht mindestens 6 Wochen vor Ablauf der alten Bahncard kündigt. Ich habe bereits im Dezember 2008 meine Bahncard mit Gültigkeit bis September 2009 per Postbrief gekündigt, jedoch nie eine Rückantwort erhalten, mich aber zugegebenermaßen auch nicht mehr darum gekümmert.

Nun bekam ich im August eine neue Bahncard mit Rechnung zugesendet. Diese habe ich unter Hinweis auf meine Kündigung vom Dezember 2008 zurückgesendet. Die Bahn sandte mir daraufhin eine Ersatzkarte mit Mahnschreiben zurück. Auch diese sandte ich Ende September unter Verweis auf die Kündigung und mit einer Kopie der Originalkündigung (Ausdruck aus dem Computer) wieder an die Bahn. Seitdem habe ich nichts mehr gehört. Heute jedoch fand ich im Briefkasten ein Schreiben eines Inkassounternehmens mit Zahlungsaufforderung für den Betrag plus 37 EUR Bearbeitungsgebühr.

Der Bahncard Service der Bahn, den ich heute Abend anrief, sagte mir, dass ich sie die Kündigung nicht erhalten hätten und Kulanz nicht möglich sei. Einen Ausdruck kann man ja jederzeit machen und dieser würde daher nicht anerkannt werden. Einen Beweis hätte ich nicht.

Wie ist Ihre Einschätzung: Lohnt sich eine nochmalige Beschwerde? Wie sollte man mit dem Inkassounternehmen umgehen? Sehen Sie Chancen oder ist eine Zahlung des Betrages der bessere Weg? Im Internet findet man viele Foren mit ähnlichen Fällen und Rechtsansichten.

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-903
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

Antwort:

Sehr geehrter Mandant,

vielen Dank für Ihre Rechtsfrage bei der E-Mail-Beratung der Deutschen Anwaltshotline, die ich auf der Grundlage des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte.

Bedauerlicherweise sind Sie für den Zugang Ihrer Kündigung bei Ihrem Vertragspartner voll beweisbelastet. Allein der Ausdruck Ihrer Textdatei bzw. die Kopie des seinerzeit verschickten Briefes reicht für einen Beweis tatsächlich nicht aus. Daher sollten Sie es hier auf einen Prozess nicht ankommen lassen.

Da Sie durch das Mahnschreiben der Bahn in Verzug gekommen sind, müssten Sie auch den so genannten Verzugsschaden ersetzen. Darunter fallen die Kosten einer Rechtsverfolgung z.B. durch einen Rechtsanwalt oder eben durch ein Inkassounternehmen. Ein Anwalt könnte hier z.B. gemäß den Regelungen aus dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz einen Betrag von 39,00 Euro zuzüglich Umsatzsteuer von 7,41 Euro, d.h. insgesamt einen Gesamtbetrag in Höhe von 46,41 Euro von Ihnen verlangen, sodass die 37 Euro für die Rechtsverfolgung durch ein Inkassounternehmen vorliegend auch nicht unangemessen hoch erscheinen und daher grundsätzlich erstattungsfähig sind.

Rein rechtlich können Sie mit einer weiteren Beschwerde also nicht zum Erfolg kommen. Möglicherweise lohnt es sich hier aber doch noch, einmal an die Kulanz zu appellieren und z.B. darauf hinzuweisen, dass Sie für die Deutsche Bahn im Falle der Weigerung der Anerkennung Ihrer Kündigung als Kunde für die Zukunft unwiederbringlich verloren sind. Einen solchen Brief würde ich an das Inkassounternehmen und zugleich an die Deutsche Bahn schicken, um sicher zu gehen, dass Ihr Schreiben sachlich geprüft wird und nicht beim Inkassounternehmen nur abgeheftet wird. Doch Vorsicht ist geboten, wenn es zu einem gerichtlichen Mahnverfahren kommt, da Sie dann auch die Kosten hierfür zu übernehmen hätten. Mit ca. weiteren 30 Euro hätten Sie dann zu rechnen.

Wenn es noch einmal zu einem vergleichbaren Fall kommen sollte, kann ich nur raten, bezüglich einer Kündigungsbestätigung "Druck zu machen" oder aber eine Kündigung gleich per Einschreiben mit Rückschein zu versenden.

Ich bedaure, dass ich Ihnen keine für Sie positivere Darstellung der Rechtslage mitteilen kann, hoffe aber, dass ich Ihnen dennoch mit meiner Antwort zunächst weiterhelfen konnte und bedanke mich bei Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen.



Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Abtreibung

Das Wohnen einer pflegebedürftigen Mutter in der Eigentumswohnung des Kindes und die Erstattung von Renovierungskosten | Stand: 15.10.2009

FRAGE: Ich habe meine pflegebedürftige Mutter gegen eine geringere Miete in meiner Eigentumswohnung bis zu ihrer Heimaufnahme wohnen lassen. Da ich gleichzeitig auch ihre amtlich bestellte Betreuung bin...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,Ihre Frage beantworte ich wie folgt:Der Rechtspfleger des Amtsgerichts hat recht. Grundsätzlich hat der Mieter das Recht, die Mietwohnung abzuwohnen und es treffen ihn kein ...weiter lesen

Zustandekommen eines Kaufvertrages bei der Übernahme von Möbeln des Vormieters | Stand: 15.10.2009

FRAGE: Ich habe gebrauchte Möbel meiner Vormieterin wegen eventueller Übernahme besichtigt, mir Bedenkzeit erbeten und später mehrfach persönlich und telefonisch einen Kauf abgelehnt (di...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Fragestellung: Zustandekommen eines KaufvertragesUnterstellt man den von Ihnen geschilderten Sachverhalt in Ihren e-Mails vom 18.07.2009 sowie 17.08.2009 als wahr, so ist dem kau ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Familienrecht
Interessante Beiträge zu Abtreibung

Beginn und Ende des Strafrechtschutzes
| Stand: 23.10.2013

Handlungen, die sich gegen Leib und Leben richten, werden u.a. bestraft als Körperverletzung, Totschlag oder Mord. Eine solche Straftat liegt aber dann nicht vor, wenn die Handlung vor oder nach dem Leben des Menschen ...weiter lesen

Die Abtreibung als Straftat
| Stand: 24.07.2012

Frage: In Deutschland ist die Abtreibung bis zum Ablauf der 12. Woche nach der Empfängnis erlaubt, danach nicht mehr. Wie kann ein Tag mehr oder weniger darüber entscheiden, ob eine Handlung strafbar ist oder nicht? Antwort: ...weiter lesen

E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Telefonberatung: Jetzt anrufen unter 0900-1 875 000-903
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.209 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-903
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Familienrecht | Adoptionsrecht | Familienrecht | Strafrecht | Abtreibungsfrist | Abtreibungsgesetz | Abtreibungsrecht | anonyme Geburt | Aufsichtspflicht | Gesundheit | Kinderarbeit | Kindesentführung | Kindesentzug | Paragraph 218 | Schutzbefohlene | Züchtigungsrecht

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-903
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen