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Wie kann man einen negativen SCHUFA-Eintrag löschen lassen?

Online-Rechtsberatung von Rechtsanwältin Petra Nieweg
Stand: 12.08.2009

Frage:

Ich habe im Februar 2009 bei meiner Hausbank einen Dispo-Kredit beantragt. Ich habe diesen erhalten, aber mit dem Hinweis, daß ich einen negativen Schufa- Eintrag sowie einen schlechten Score habe. Ich holte eine Selbstauskunft ein. Dort stand vermerkt:

titulierte Forderung aus Februar 2004, 1.742.- Euro. Basisscore 14% von 100.
Mehrere Anrufe beim Telefondienstleister verliefen fruchtlos. Ich erhielt nun ein Schreiben des Telefondienstleister, dass die Erledigung in der Forderungsangelegenheit der SCHUFA gemeldet wurde. Ich war heute persönlich bei der SCHUFA, dort ist nun vermerkt, daß die Forderung zum 07.04.09 erledigt sei. Ich habe aber keine Zahlung geleistet, sondern nur der Forderung widersprochen.

Meine Frage ist:
Wie kann man diesen Eintrag löschen lassen?

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Antwort:

Für die Löschung von Daten bei der Schufa gibt es feste Fristen.

Informationen zu Giro- und Kreditkartenkonten nach Kontoauflösung über Versandkonten werden drei Jahre nach Eingang bzw. ab Mitteilung über Auflösung

* über Kredite nach drei Jahren ab dem Jahr der Rückzahlung

* zu nicht vertragsgemäß abgewickelten Geschäften, nach deren Erledigung, zum Ende des dritten Jahres ab Aufzeichnung gelöscht.

Titulierte Forderungen bleiben bis zur Erledigung gespeichert. Sie werden drei Jahre nach Rückzahlung entfernt

Informationen aus Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte werden bei der SCHUFA nach drei Jahren gelöscht. Auch früher, falls die Löschung beim Amtsgericht der SCHUFA angezeigt wird.

Insolvenzmerkmale, einschließlich der Erteilung der Restschuldbefreiung, bleiben in der Regel drei Jahre bis zum Ende eines Kalenderjahres gespeichert.
Für Forderungen die unter 1.000,00 ? liegen besteht eine Löschungsmöglichkeit schnelle Löschungsmöglichkeit, wenn die Forderung bereits einen Monat nach Meldung wieder ausgeglichen wurde.
Anders sieht es aus, wenn der Schufaeintrag falsch ist. Falsche Einträge müssen selbstverständlich sofort gelöscht werden. Bei Ihnen könnte das der Fall sein, wenn gegen Sie nie eine titulierte Forderung seitens des Telefondienstleister bestanden hat, dann wäre der Telefondienstleister unter Fristsetzung aufzufordern die Meldung an die Schufa zu korrigieren. Mehr Nachdruck hat ein Schreiben dieser Art in der Regel, wenn es von einem Anwalt kommt, Sie können es aber immer auch selbst verfassen. Sie sollten darin auf jeden Fall auch schon eine Klage in Aussicht stellen. Gleichzeitig müssen Sie die Schufa auffordern, die Daten zu korrigieren, dazu können Sie das Schreiben an den Telefondienstleister auch an die Schufa weiterleiten und sich lediglich auf den Inhalt beziehen. Meist kann die Schufa die Angelegenheit nicht so schnell klären, bis zur Klärung müssen aber die Daten gesperrt werden und sind damit für evt. Anfragende unsichtbar.
Es gäbe auch noch die Variante, daß die Forderung 2004 zwar tatsächlich bestand, sie aber schon 2005 ausgeglichen worden ist. Dann hätte T-Mobile dieses ebenfalls unverzüglich melden müssen und nicht erst heute, die Löschungsfrist wäre schon abgelaufen. Hier ist der Eintrag ebenfalls falsch und muß gelöscht werden, es ist wie oben vorzugehen.
Wenn einer Forderung widersprochen wird, so darf diese ebenfalls noch nicht in der Schufa auftauchen, auch bestrittene Forderungen gelten bei Eintragung als eine falsche Eintragung.
Haben Sie durch den Schufaeintrag einen Schaden erlitten, z. B. haben Sie den Dispokredit aufgrund des Eintrages zu schlechteren Konditionen bekommen, so haben Sie zudem einen Schadensersatzanspruch.
Ein entsprechendes Schreiben könnte z. B. so aussehen:
Abs...

An die Nachrichtlich
... Schufa ...


Widerruf einer unrichtigen Meldung an die SCHUFA

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am ... gelegentlich einer Beantragung eines Dispokredits erfahren, daß bei der SCHUFA eine angeblich titulierte Forderung gegen mich gespeichert gespeichert ist .... Bei Ihnen konnte ich keine Aufklärung des Sachverhalts erreichen, offenbar anläßlich meiner Versuche erhielt ich ein Schreiben, daß die Erledigung der Forderung an die SCHUFA gemeldet worden sei
,woraufhin die SCHUFA oben
genannten Eintrag speicherte. Dieser Eintrag entspricht nicht dem tatsächlichen
Hergang. Die titulierte Forderung bestand nie gegen mich ... (Erklärungen, warum der Eintrag falsch ist). Sie sind verpflichtet, diese Daten gegenüber der SCHUFA zu
widerrufen. Der Widerrufsanspruch folgt aus einer entsprechenden Anwendung der
§§ 823, 1004 BGB als Anspruch auf Beseitigung der durch die unzulässige
Datenübermittlung entstandenen Störung bzw. Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrecht.

Sollten Sie bis zum ... die Löschung nicht vorgenommen und mir gegenüber
mittels einer aktualisierten Eigenauskunft nachgewiesen haben, werde ich die
Löschung gerichtlich durchsetzen und Schadensersatzansprüche wegen der
Gefährdung meiner Kreditwürdigkeit und Nachteilen für meinen Erwerb und mein
Fortkommen (§ 824 Abs. 1 BGB) geltend machen.


Mit freundlichem Gruß

Achten Sie darauf, den Sachverhalt zu der Richtigkeit bzw. Unrichtigkeit der titulierten Forderung genau zu schildern.



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