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Mein Sohn ist in eine Internet-Abofalle geraten


Online-Rechtsberatung von Rechtsanwalt Marc N. Wandt
Stand: 17.07.2009

Frage:

Mein Sohn (13 Jahre alt) ist in eine Internet-Abofalle geraten. Er hat sich ein Büroprogramm heruntergeladen und beim Antrag mit persönlichen Daten versehentlich ein falsches Geburtsjahr angegeben. Weder meine Ex-Frau noch ich wussten seinerzeit von dem Antrag noch hatten wir dazu unsere Einwilligung gegeben. Nach der ersten Zahlungsaufforderung haben wir sofort per Einschreiben widersprochen (Rücksschein mit Unterschrift liegt uns vor) mit der Begründung wegen des Alters des Kindes und der Nichteinwilligung der Eltern. Nun folgt eine Zahlungsaufforderung mit Mahngebühren eines dubiosen Inkassoanwaltes.

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Antwort:

Derlei Internetportale, welche alle nach dem gleichen Muster arbeiten und primär darauf angelegt sind, den unvorsichtigen Verbraucher durch geschickte Seitenaufmachung zum Zwecke des Abkassierens zur Datenhingabe zu bewegen, sind aus der hiesigen Beratungspraxis wohlbekannt.

Bekanntermaßen verstoßen nämlich diese Seiten gegen elementare Verbraucherschutzvorschriften, so dass sich, auch aus Rechtsgründen, ein Zahlungsanspruch nicht begründen lässt.

Insoweit ist Ihnen hier zu raten, einfach den weiteren Mail- und/oder Postverkehr ohne Reaktion über sich ergehen zu lassen. Diese Anbieter legen kein gesteigertes Interesse darauf, ihre Seite gerichtlich überprüfen zu lassen. Schreiben von Anwälten oder Inkassobüros (natürlich unternehmerisch mit dem Betreiber verquickt) können allein nicht zu Zwecken einer Zwangsvollstreckung verwandt werden. Hierzu bedürfte es eines gerichtlichen Vollstreckungstitels, der in Ihrem Fall nicht erlangt werden kann.

Statt dessen soll auch hier durch mehr oder weniger einschüchternde Schreiben, welche absichtlich Schlagworte enthalten, die den Verbraucher in Angst versetzen sollen ("Schufa", "Betrug", "Gerichtsvollzieher" usw.) versucht werden, schlussendlich eine klaglose Zahlung zu erwirken. Bedenken Sie immer, dass die entsprechenden Drohungen ohne jede rechtliche Substanz sind.

Nehmen Sie diese jedoch keinesfalls vor. Auch in Ihrem Fall ist diesseits kein Fall bekannt, wie bei allen vergleichbaren Abzockseiten ebenfalls, in denen tatsächlich versucht wurde, den Anspruch gerichtlich durchzusetzen. Die Gründe hierfür liegen, ich schrieb es bereits, auf der Hand.

Das einzige, was sich diesenfalls wirklich lohnt, ist nichts zu tun. Jedes Schreiben wäre verschwendetes Porto und Zeit, da Antworten ohnehin regelmäßig als vorgefertigte Standardschreiben versandt werden. Insoweit wäre ein Schriftverkehr vergebene Liebesmüh´.

Einzig dann sollte und muss eine Reaktion Ihrerseits erfolgen, wenn von dort aus ein gerichtlicher Mahnbescheid veranlasst würde Versäumt man, gegen diesen rechtzeitig Einspruch einzulegen (Formblatt, liegt dem Mahnbescheid bei), kann die Gegenseite einen Vollstreckungsbescheid erlangen und tatsächlich die Zwangsvollstreckung in Ihr Vermögen betreiben. Hierbei ist zu beachten, dass im Mahnverfahren die Berechtigung der Forderung NICHT geprüft wird.

Erfahrungsgemäß verzichten diese Anbieter jedoch auf entsprechende Maßnahmen, da auch ein Mahnbescheid mit Gebühren verbunden ist und die Geldausgabe ja gerade vermieden werden soll. Insoweit ist zumeist, nach einigen Schreiben eines Inkassobüros oder Rechtsanwaltes, die Sache von sich aus erledigt. Die angedrohte gerichtliche Hilfe wurde bislang in keinem mir bekannten Fall in Anspruch genommen.

Insoweit ist Ihnen zu raten, einfach konsequent jedweden Schriftverkehr aus deren Hause zu ignorieren. Nach gewisser Zeit erledigt sich auf diese Weise die Angelegenheit, auch ohne anwaltliche Hilfe, von selbst. Eines sollten Sie jedenfalls keinesfalls tun. Irgendwelche Zahlungen an das Unternehmen leisten. Wie ich oben bereits schrieb, ist jedweder Schriftverkehr mit dem Kollegen völlig ohne Sinn. Die entsprechende Mahnroutine wird automatisch abgespult.



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