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Lohnpfändung: Was Sie zur Arbeitseinkommenspfändung wissen müssen

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 02.05.2018

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Die Pfändung in Forderungen gemäß §§ 828 ff ZPO, ist neben der Zwangsvollstreckung in das bewegliche und unbewegliche Vermögen des Schuldners die dritte Möglichkeit für den Gläubiger, zu seinem Geld zu kommen. Dabei können bspw. schuldrechtlichen Ansprüchen und sonstige Rechte (z. B. Erbteilen) gepfändet werden.

Wie läuft eine Lohnpfändung ab?

Die Lohnpfändung wird eingeleitet durch einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, der dem Arbeitgeber in der Regel durch einen Gerichtsvollzieher zugestellt wird. In diesem Pfändungs- und Überweisungsbeschluss wird dem Arbeitgeber untersagt, pfändbare Lohnbestandteile an den Schuldner auszuzahlen. Die Zahlung hat stattdessen an den Gläubiger zu erfolgen.

Wodurch wird die Lohnpfändung begrenzt?

Das Arbeitseinkommen ist nicht im vollen Umfang pfändbar. Zunächst ist zu prüfen, ob und inwieweit Zusatzleistungen wie Mehrarbeitsvergütung, Weihnachtsgeld, Auslösen usw. zum pfändbaren Einkommen gehören. Sodann darf nur der Betrag gepfändet werden, der oberhalb der Pfändungsfreigrenze liegt.

Wie wirken sich Unterhaltsverpflichtungen auf die Lohnpfändung aus?

In einer Lohnpfändungstabelle ist übersichtlich festgehalten, welches Einkommen bei eventuell vorhandenen Unterhaltsverpflichtungen im Einzelfall der Pfändung unterliegt.

Bei Fragen zur Lohnpfändung geben Ihnen unsere spezialisierten, selbstständigen Kooperationsanwälte/-innen im Rahmen einer telefonischen Erstberatung gerne Auskunft. Halten Sie bitte die einschlägigen Unterlagen für mögliche Rückfragen bereit.

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