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Zahlungserinnerung erhalten? Was Sie jetzt wissen müssen

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 20.06.2018

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Die Zahlungserinnerung ist eine unverbindliche und höfliche Aufforderung an den Schuldner, seine Leistung zu erbringen.

Wie sieht eine Zahlungserinnerung aus?

Eine Zahlungserinnerung kann mündlich oder schriftlich erfolgen. Gesetzlich ist sie nicht vorgeschrieben, sodass es im Ermessen des Gläubigers steht, ob er mahnt oder zunächst erinnert.

Welche rechtlichen Konsequenzen hat die Zahlungserinnerung für den Schuldner?

Im Gegensatz zur Mahnung kommt der Schuldner mit Zugang einer Zahlungserinnerung noch nicht in Verzug. Mit einer Mahnung wird der Schuldner ernsthaft und nachdrücklich aufgefordert, nunmehr unverzüglich oder innerhalb einer bestimmten Frist zu leisten, sodass dem Schuldner klar wird, dass er im Falle der Nichtleistung mit Konsequenzen zu rechnen hat, z.B. mit gerichtlichen Schritten. Mit Zugang der Mahnung gerät der Schuldner in Verzug, muss Verzugszinsen zahlen und auch Anwaltskosten oder Inkassogebühren, wenn der Gläubiger nach erfolgloser Mahnung einen Anwalt bzw. ein Inkassobüro beauftragt. Aber Vorsicht, es gibt auch Zahlungspflichten, bei den der Gläubiger nicht mahnen muss, um Verzugszinsen verlangen zu können, z.B. wenn die Zahlung zu einem bestimmten Zeitpunkt geschuldet wird. Ob es sich tatsächlich nur um eine Zahlungserinnerung oder eine Mahnung handelt, ist nach dem tatsächlichen Inhalt der Erklärung zu beurteilen, wobei auch eine Mahnung durchaus höflich formuliert sein kann.

Zahlungserinnerung: Beratung durch einen Anwalt

Weitere Fragen zur Zahlungserinnerung beantworten Ihnen gerne die Kooperationsanwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline!

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