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Zahlungserinnerung

Stand: 17.10.2016

Die Zahlungserinnerung ist eine unverbindliche und höfliche Aufforderung an den Schuldner, seine Leistung zu erbringen.

Sie kann mündlich oder schriftlich erfolgen. Gesetzlich ist eine Zahlungserinnerung nicht vorgeschrieben, so dass es im Ermessen des Gläubigers steht ob er mahnt oder zunächst erinnert. Im Gegensatz zur Mahnung kommt der Schuldner mit Zugang einer Zahlungserinnerung noch nicht in Verzug. Mit einer Mahnung wird der Schuldner ernsthaft und nachdrücklich aufgefordert, nunmehr unverzüglich oder innerhalb einer bestimmten Frist zu leisten, sodass dem Schuldner klar wird, dass er im Falle der Nichtleistung mit Konsequenzen zu rechnen hat, z.B. mit gerichtlichen Schritten. Mit Zugang der Mahnung gerät der Schuldner in Verzug, muss Verzugszinsen zahlen und auch Anwaltskosten oder Inkassogebühren, wenn der Gläubiger nach erfolgloser Mahnung einen Anwalt bzw. ein Inkassobüro beauftragt. Aber Vorsicht, es gibt auch Zahlungspflichten, bei den der Gläubiger nicht mahnen muss, um Verzugszinsen verlangen zu können, z.B. wenn die Zahlung zu einem bestimmten Zeitpunkt geschuldet wird. Ob es sich tatsächlich nur um eine Zahlungserinnerung oder eine Mahnung handelt, ist nach dem tatsächlichen Inhalt der Erklärung zu beurteilen, wobei auch eine Mahnung durchaus höflich formuliert sein kann.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Um was für einen Vertrag handelt es sich?
  • War für die Zahlung im ursprünglichen Vertrag ein bestimmtes Datum für die Zahlung angegeben?
  • Haben Sie die ursprüngliche Rechnung erhalten?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt stellt fest, ob es sich um eine reine Zahlungserinnerung oder eine Mahnung handelt.
  • Der Telefonanwalt bestimmt, ob Sie Verzugszinsen zahlen müssen.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Sie müssen keine Verzugszinsen zahlen.
  • Sie sollten die Rechnung schnellstmöglich bezahlen.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Wenden sie sich an den Vertragspartner und weisen ihn darauf hin, dass Sie keine ordnungsgemäße Rechnung erhalten haben und daher auch noch nicht zahlen müssen.


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sehr freundliche und kompetente Beratung, vielen Dank!

   | Stand: 19.09.2017
Auskunft war sehr gut und präzise...

   | Stand: 19.09.2017
RAìn Fritsch hat das sehr gut erklärt. Hohe Auffassungsgabe.

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