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Zivilrecht

Werkvertragsrecht - Infos und Rechtsberatung

04.09.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Das Werkvertragsrecht ist im zweiten Buch des Bürgerlichen Gesetzbuches (Schuldrecht) geregelt.

Beim Werkvertrag schuldet der Unternehmer einen Erfolg; im Gegensatz hierzu steht der Dienstvertrag, der sich auf sogenannte Dienste höherer Art bezieht und bei dem nicht der Erfolg, sondern eine Tätigkeit geschuldet wird. Dabei handelt es sich um die Tätigkeiten der Ärzte, Rechtsanwälte etc. Die Abgrenzung zwischen Werkvertrag und Dienstvertrag kann im Einzelfall schwierig sein.

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Ist ein Werkvertrag zustande gekommen, so ist der Werkunternehmer verpflichtet, das Werk entsprechend den vereinbarten Vorgaben herzustellen; der Besteller ist verpflichtet, das Werk abzunehmen und den vereinbarten Werklohn zu zahlen.

Bei der Abnahme des Werkes hat der Besteller zu prüfen, ob die abgelieferte Werkleistung mangelfrei erbracht wurde. ist dies der Fall, besteht die Pflicht zur Abnahme. Die Abnahme ist immer anzunehmen, wenn der Besteller das Werk rügelos benutzt. Nach der Abnahme hat der Besteller Gewährleistungsansprüche, deren Verjährung sich nach der Art des Werkes richtet. so beträgt die Verjährungsfrist im allgemeinen zwei oder drei Jahre, bei Bauwerken jedoch fünf Jahre.

Bai Fragen zum Werkvertragsrecht helfen Ihnen die Kooperationspartner der Deutschen Anwaltshotline gerne weiter. Im Telefongespräch ist vorbereitend die Schilderung des genauen Vertragsinhalts zur Gewährleistung einer zielführenden Rechtsberatung unabdingbar.

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