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Zivilrecht

Werkstatt-Garantie - Infos und Rechtsberatung

23.06.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Mit der Garantieerklärung will der Garantiegeber einen bestimmten Erfolg oder eine bestimmte Eigenschaft eines Gegenstandes sicherstellen, z.B. durch das Echtheitszertifikat für ein Kunstwerk.

Ziel ist, beim Käufer oder Kunden Vertrauen zu schaffen. Gesetzlich geregelt ist die Garantie in § 443 BGB. Am häufigsten sind Beschaffenheitsgarantien oder Haltbarkeitsgarantien der Hersteller, z.B. die Durchrostungsgarantie im Falle eines Fahrzeugverkaufes.

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Der Anspruch aus dem Garantievertrag richtet sich nur gegen den Garantiegeber, in der Regel also gegen den Hersteller. Auch eine Werkstatt kann über die gesetzliche Gewährleistung hinaus eine Garantie versprechen, z.B. die Haltbarkeit einer Lackierung für 5 Jahre.

Die Gewährung einer Garantie ist immer freiwillig, resultiert also nicht aus dem Gesetz, sondern nur aus dem Garantievertrag. Der Anspruchsumfang ergibt sich aus der Garantierklärung. Im Garantiefall kann ein Käufer in der Regel kostenlose Reparatur oder Ersatzlieferung verlangen, jedoch nicht Rücktritt oder Kaufpreisminderung.
Im Gegensatz zum Garantievertrag beruhen die Gewährleistungsrechte aus Kauf-, Werk- oder Reisevertrag ausschließlich auf der gesetzlichen Regelung.

Bei Fragen stehen Ihnen unsere Anwältinnen und Anwälte gerne zur Verfügung.

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