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Zivilrecht

Wechselklage - Infos und Rechtsberatung

05.08.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Beim Wechsel handelt es sich um ein sogenanntes schuldrechtliches Wertpapier. Er verbrieft entweder eine Forderung eines Gläubigers gegen den Aussteller oder aber eine Forderung eines Gläubigers gegen eine dritte Person.

Durch die Wechselklage (besser: Wechselprozess) nach den §§592ff ZPO kann ein Anspruch, der aus einem bestehenden Wechsel resultiert, in einem gesonderten, stark beschleunigtem Verfahren geltend gemacht werden. Diese besondere Klagemöglichkeit zeigt die große Bedeutung, die Wechsel im Zahlungsverkehr lange Zeit hatten. Die Bedeutung von Wechseln hat allerdings auch durch die Einführung des internationalen, bargeldlosen Zahlungsverkehrs sehr an Bedeutung verloren, so dass auch die Zahl der Wechselprozesse stetig abnimmt. Die Klage kann sowohl am Gericht des Zahlungsortes als auch - falls auseinanderfallend - am Gerichtsstand des Beklagten erfolgen, §603 ZPO. Als Beweismittel genügt ein Wechsel, Zeugen werden, anders als in normalen Zivilprozessen, nicht als Beweismittel anerkannt.

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