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Zivilrecht

Vermögensrecht - Infos und Rechtsberatung

09.07.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Juristisch unterscheidet man zwischen dem Eigentum, welches über Art 14 GG garantiert wird und in §903 BGB näher definiert ist, und dem im Grundgesetz nicht weiter abgesicherten Vermögen.

Kurz erklärt beinhaltet das Eigentum "nur" das Recht an einer Sache, wie z.B. an einem Grundstück oder einem Auto. Zum Vermögen hingegen gehören auch nicht fassbare Werte wie Aktien, Bankguthaben oder Forderungen. Bei Firmen zählen z.B. auch Patente oder auch die Leistung der Mitarbeiter (sog. Humankapital oder Humanvermögen)zum Betriebsvermögen. Wird das Eigentum verletzt, so ist der aus der Entschädigung entstehende Vermögensschaden auszugleichen. Davon zu unterscheiden ist die vermögensrelevante Situation, dass das Vermögen beispielsweise Opfer eines Betruges wird. Auch die Hehlerei und die Erpressung sind sogenannte Vermögensdelikte. Steuerrechtlich gesehen hat das Bundesverfassungsgericht eine sogenannte Vermögenssteuer für unzulässig erklärt. Besondere Regelungen für Vermögen in der ehemaligen DDR finden sich im so genannten Vermögensgesetz, das unter bestimmten Voraussetzungen die Rückübertragung von "enteigneten" Vermögensgegenständen, bzw. einen wirtschaftlichen Ausgleich dafür vorsieht.

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