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Verdienstausfall

Stand: 20.07.2016

Verdienstausfall kann als entgangener Verdienst als Schaden im Rahmen eines Schadenersatzanspruches gegen den Schädiger geltend gemacht werden (§ 252 BGB), z.B. nach einem Verkehrsunfall oder einer Körperverletzung.

Bei abhängiger Arbeit besteht der Schaden während der Gehaltsfortzahlung in den Bruttobezügen des Arbeitnehmers. Nach Ende der Entgeltfortzahlung ist die sog. modifzierte Bruttolohnmethode bei der Berechnung des Schadens anzuwenden, mit der vom Gesamtgehalt des Arbeitnehmers auszugehen ist und Ersparnisse an Steuern, Sozial-, Arbeitslosen- und Rentenversicherungsbeiträgen anzurechnen sind. Bei Verdienstausfall aus selbständiger Tätigkeit besteht der Schaden in der konkret zu berechnenden Gewinnminderung. Verdienstausfall kann auch in einem Rechtsstreit als Kostenerstattung der Partei oder eines Zeugen geltend gemacht werden. Wer als Zeuge vor Gericht erscheint und aussagt, wird nach den Vorschriften des Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetzes (JVEG) entschädigt, jedoch nur auf Antrag, der innerhalb von 3 Monaten nach der Vernehmung gestellt werden muss, andernfalls erlischt er. Ein mittelloser Zeuge kann vom Gericht auch einen Vorschuss verlangen, z.B. bei weiter Anreise. Zeitversäumnis einer Partei eines Rechtsstreits kann als Verdienstausfall bis zur Höhe der Kosten eines Rechtsanwalts verlangt werden, wenn sich die Partei selbst vertritt und der Gegner erstattungspflichtig ist.

Hat die Partei einen Rechtsanwalt, kann sie ihre Zeitversäumnis verlangen, wenn ihr persönliches Erscheinen vom Gericht im Termin angeordnet war.


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