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Immobilienrecht

Übereignung - Infos und Rechtsberatung

27.07.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Übereignung ist nach deutschem Recht ein zweiaktiger Tatbestand.

Übereignet wird eine bewegliche körperliche Sache gemäß § 929 BGB dadurch, dass der bisherige Eigentümer und der Erwerber sich darüber einig werden, dass das Eigentum übergehen soll und anschließend der bisherige Eigentümer dem Erwerber die Sache tatsächlich übergibt (z.B. ein Buch). Vor der Übereignung von Grundstücken steht ein Kauf- oder Schenkungsvertrag. Beide müssen notariell beurkundet werden nach § 311 b des Bürgerlichen Gesetzbuches. Für die Einigung über den Eigentumsübergang (Auflassung) gilt dasselbe Formerfordernis (§ 925 BGB). Hintergrund ist, dass Grundstücksgeschäfte zumeist Geschäfte von erheblicher Bedeutung sind. Die Hinzuziehung eines Notars soll den Betroffenen die besondere Bedeutung des Rechtsgeschäfts und die damit verbundenen Rechtsfolgen und Risiken verdeutlichen. Neben der notariellen Beurkundung des Kaufvertrages und der Auflassung ist für den Eigentumsübergang weiter erforderlich, dass der Erwerber im Grundbuch als neuer Eigentümer eingetragen wird.

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