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Zivilrecht

Telefonkauf - Infos und Rechtsberatung

21.12.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern ist verboten.

Gegen das zuwiderhandelnde Unternehmen kann ein Bußgeld verhängt werden. Ein trotz Verstosses gegen das Verbot abgeschlossener Telefonkauf ist jedoch wirksam. Es handelt sich um einen "normalen" Kaufvertrag, der nach denselben Regeln zustande kommt, d.h. es müssen ein Angebot und eine deckungsgleiche Annahmeerklärung vorliegen. Rechtlich gesehen handelt es sich um einen mündlich geschlossenen Vertrag. Da es sich beim Telefonkauf auch um den Fall eines sog. Fernabsatzvertrages handelt, hat der angerufene Verbraucher grundsätzlich das Recht, den Vertrag innerhalb von zwei Wochen zu widerrufen. Über dieses Widerrufsrecht muss er in gesetzlich vorgeschriebener Weise belehrt werden. Anderenfalls verlängert sich die Widerrufsfrist um ein Jahr und zwei Wochen. Die Frist beginnt bei Vertragsabschluss, bei der Bestellung einer Ware nicht vor Erhalt der Ware. § 312 g BGB enthält eine Reihe von Ausnahmen vom Widerrufsrecht, z.B. bei Reiseverträgen, bei Verträgen über Waren, die speziell nach Kundenwunsch hergestellt werden und bei der Bestellung von Zeitschriften mit Ausnahme von Abonnements. Die telefonische Bestellung eines Illustrierten-Abos ist also widerruflich.

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