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Zivilrecht

telefonischer Vertrag - Infos und Rechtsberatung

18.08.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Grundsätzlich ist auch ein mündlich und damit auch ein telefonisch abgeschlossener Vertrag wirksam, sofern die Schriftform nicht zwingend vorgeschrieben ist. Deutlich wird dies daran, dass ein Verbraucher telefonisch Waren bei einem Versandhaus bestellen kann.

Probleme können immer dann auftreten, wenn die Einzelheiten des Vertrages streitig sind und ggf. vor Gericht bewiesen werden müssen. Das ist aber eher eine praktische als eine rechtliche Frage. Viele Unternehmen gehen dazu über, bei einem telefonischen Vertragsschluss ein Tonbandmitschnitt anzufertigen. Dies ist allerdings nur mit Einverständnis des Anrufers möglich. Das Mithören durch Zeugen ohne Einverständnis des Gesprächspartners ist nicht als Beweismittel verwertbar. Solche Zeugen werden regelmäßig nicht zugelassen werden. Verlangt der Verkäufer von Ihnen den Kaufpreis und haben Sie keinen Vertrag geschlossen, so obliegt es dem Verkäufer, den Vertragsschluss zu beweisen. Ohne objektive Beweismittel (Telefonmitschnitt) ist dies aber kaum möglich. Ruft ein Unternehmer einen Verbraucher an, so hat der Anrufer vor Beginn des Gespräches unter anderem seine Identität und den geschäftlichen Zweck des Anrufes offenzulegen. Häufig besteht, aus Verbraucherschutzgründen, bei einem Vertragsschluss per Telefon die Möglichkeit des Widerrufs der eigenen Willenserklärung.

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