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Zivilrecht

Taschenpfändung - Infos und Rechtsberatung

23.10.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Eine Taschenpfändung ist eine besondere Maßnahme der Zwangsvollstreckung durch den Gerichtsvollzieher nach der Zivilprozessordnung (ZPO).

Hierbei erfolgt die Pfändung von Sachen, die der Schuldner in Taschen oder ähnlichen Behältnissen bei sich führt wie z. B. Geld, Kostbarkeiten und Wertpapiere. Der Gerichtsvollzieher kann entscheiden, dass die gepfändeten Gegenstände im Gewahrsam des Schuldners belassen werden. Dann sind sie aber mit Pfändungssiegel oder auf sonstige Art erkennbar als gepfändet zu kennzeichnen. Dieses Pfändungssiegel wird landläufig als "Kuckuck" bezeichnet. Die Entfernung des Pfändungssiegels ist strafbar.

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Bei Fragen rund zur Taschenpfändung können viele schwierige Rechtsfragen auftauchen, die häufig nur nach eingehender Prüfung sämtlicher Unterlagen durch einen erfahrenen Rechtsanwalt beantwortet werden können. Daher sollte Sie für eine telefonische Beratung möglichst den Titel vorliegen haben, aus dem vollstreckt wird.

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