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Stellvertretung - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 23.09.2014
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Unter Stellvertretung versteht man das rechtsgeschäftliche Handeln einer Person (Vertreter) für eine andere Person (Vertretener), welche die rechtlichen Folgen dieses Handelns treffen.

Die Vertretung kann vom Vertretenen gewollt sein (gewillkürte Vertretung) oder vom Gesetzgeber angeordnet sein (gesetzliche Vertretung). Das Recht der Stellvertretung ist in Deutschland im Wesentlichen in den §§ 164 ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt. Es gibt verschiedene Gründe für eine Stellvertretung. So ist etwa der Abschluss eines Vertrages durch einen Stellvertreter mit einem Dritten dann wünschenswert, wenn der Geschäftsherr (Vertretener) selbst nicht vor Ort sein kann oder will (wie etwa beim einfachen Ladenverkauf im Supermarkt) oder das Geschäft rechtlich kompliziert ist und dieser deshalb lieber auf eine erfahrene Person vertraut. Unzulässig ist die Stellvertretung bei höchstpersönlichen Rechtsgeschäften (Eheschließung, Testament etc.) Das stellvertretende Handeln ist nur dann wirksam, wenn der Vertreter eine eigene Willenserklärung abgibt, rechtsgeschäftlicher Handlungswille besteht, dies im Namen des Vertretenen geschieht und hierbei im Rahmen seiner Vertretungsmacht handelt. Wird statt einer eigenen nur eine fremde Willenserklärung (des Vertretenen selbst) abgegeben, so liegt ein Fall der bloßen Botenschaft vor.

Gibt der Vertreter die Willenserklärung nicht im Namen des Vertretenen ab oder ist dem Dritten zumindest nicht erkennbar, dass er für einen anderen tätig ist, so wird der Vertreter so behandelt, als hätte er für sich selbst gehandelt (§ 164 Abs. 2 BGB). Die Willenserklärung wirkt also allein für und gegen ihn selbst.

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