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Pkw Verkauf - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 07.07.2015
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Wer seinen gebrauchten PKW verkauft hat, muss damit rechnen, dass der Käufer einige Zeit später Mängel geltend macht und (kostenlose) Reparatur (Nachbesserung) verlangt, vgl. § 439 BGB.

Ob technisch gesehen ein Fehler oder Mangel vorliegt, oder ob es sich um normalem Verschleiß nach der Übergabe handelt, für den der Verkäufer nicht mehr haftet, kann zuweilen streitig sein. Beim Verbrauchsgüterkauf gibt es im ersten halben Jahr nach dem Verkauf eine (widerlegbare) gesetzliche Vermutung dafür, daß die Sache bereits bei Gefahrübergang mangelhaft war. Wer seinen gebrauchten PKW verkauft, sollte darauf achten, dass mit dem Käufer schriftlich vereinbart wird, dass die Sachmängelhaftung ausgeschlossen wird. Die üblichen schriftlichen Vordrucke enthalten entsprechende Formulierungen. Wer ohne diesen Ausschluss verkauft, haftet für Mängel, die schon bei Übergabe vorhanden waren, bis zwei Jahre nach Übergabe. Dies gilt nicht für Mängel, die der Käufer bei Vertragsabschluss kennt. Die Sachmängelhaftung kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, wenn der Verkäufer Fahrzeughändler ist oder wenn es sich um den Geschäftswagen eines Unternehmers gemäß § 14 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) handelt (z.B. Handwerker, selbständiger Arzt) und wenn der Käufer Verbraucher gemäß § 13 BGB ist, den PKW also nicht zu gewerblichen Zwecken erwirbt. Im Übrigen haftet ein Verkäufer immer dann, wenn er dem Käufer einen Mangel verschweigt, z.B. wenn er wider besseres Wissen nicht darauf hinweist, dass das Fahrzeug einen Unfall hatte oder wenn er Eigenschaften zusichert.

Hier kann der Käufer wegen arglistiger Täuschung vorgehen und sogar eine Strafanzeige wegen Betruges kommt in Betracht.

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