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Zivilrecht

per Nachnahme - Infos und Rechtsberatung

02.10.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Bei Kaufverträgen über das Internet oder das Telefon stellt sich häufig das Problem des sicheren Versandes. Vor allem bei gewerblichen Verkäufen wird dabei immer wieder die Versandart per Nachnahme angeboten.

Versand per Nachnahme bedeutet, dass die Warensendung vom Transportunternehmen nur dann an den Empfänger ausgehändigt wird, wenn er den vereinbarten Kaufpreis zuzüglich der Versandgebühren entweder bar oder durch ein anderes sicheres Zahlungsmittel gegenüber dem Transportunternehmen begleicht. Das Transportunternehmen, das die Versandart "per Nachnahme" angeboten hat, haftet dann nach erfolgter Übergabe und Bezahlung für die Übermittlung des Kaufpreises an den Versender. Dies erfolgt in der Regel per Überweisung auf ein vorher angegebenes Konto des Versenders.

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Die Haftung ist regelmäßig auf bestimmte Höchstsummen begrenzt. Außerdem ist diese Versandmethode mit verhältnismäßig hohen Kosten verbunden, so dass der Versand per Nachnahme immer seltener genutzt wird.

Bei folgenden Postunternehmen kann man Sendungen per Nachnahme im deutschsprachigen Raum verschicken: Deutsche Post AG und Tochtergesellschaft DHL, UPS, DPD, TNT.

Nachnahmesendungen der Deutschen Post AG waren bis 2010 von der Umsatzsteuer befreit. Seit dem 1. Juli 2010 sind auch Nachnahmesendungen der Post umsatzsteuerpflichtig.

Weitere Fragen zum Versand per Nachnahme können Sie einfach und schnell am Telefon der Deutschen Anwaltshotline klären!

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