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Mahnfrist

Stand: 04.07.2016

Will man einen Schuldner in Verzug setzen, ist es in der Regel notwendig, ihm eine Zahlungsfrist zu setzen, sofern nicht bereits vertraglich eine genau bestimmte Fälligkeit vereinbart ist. Nach Verstreichenlassen dieser Frist Seitens des Schuldners ist er (spätestens) im Verzug.

Die Frist muss einen konkreten Termin (Datum)nennen, nicht nur eine Zeitspanne ("innerhalb von 14 Tagen"). Die Fristen sollten so knapp wie möglich bemessen sein, müssen aber auch so ausgerichtet sein, dass die abgeforderte Leistung in der Regel die Zahlung einer Geldschuld auch bewirkt werden kann. Zudem sollte man Fristen grundsätzlich per Einschreiben setzen, damit man im Streitfall den Zugang der Fristsetzung und mithin den Verzug beweisen kann.

Üblich sind 2 Wochen-Fristen.  Über die Voraussetzungen des Verzugs, die angemessene Mahnfrist und ggf. auch über die Voraussetzungen eines nachfolgenden gerichtlichen Mahnverfahrens sollten Sie sich unbedingt von den Anwältinnen und Anwälten der Anwaltshotline beraten lassen.


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   | Stand: 08.11.2017
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   | Stand: 04.11.2017
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   | Stand: 01.11.2017
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