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Zivilrecht

Hundekauf - Infos und Rechtsberatung

08.07.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Für den Kauf von Hunden gilt § 90a BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).

Dort ist geregelt: Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt. Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist. Tatsächlich ist ein Kaufvertrag über einen Hund in gleicher Weise abzufassen, wie beispielsweise ein Kaufvertrag über ein technisches Gerät. Allerdings sind besondere Angaben aufzunehmen, wie etwa die Eintragung in einem Zuchtbuch, der gesundheitliche Zustand, kastriert, sterilisiert, entwurmt, frühere Krankheiten. Hat der Verkäufer etwa falsche Angaben gemacht, sind auch hier Schadensersatzansprüche denkbar. Außerdem gelten auch hier die Rechte des Käufers bei Mängeln dem Grunde nach; § 437 BGB die Nacherfüllung, gemäß § 439 BGB, nach den §§ 440, 323 und 326 Abs. 5 der Rücktritt vom Vertrag oder die Möglichkeit nach § 441 den Kaufpreis zu mindern und nach den §§ 440, 280, 281, 283 und 311 a Schadensersatz oder das Recht nach § 284 Ersatz vergeblicher Aufwendungen zu verlangen.

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