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Zivilrecht

Gewährleistungsanspruch - Infos und Rechtsberatung

07.10.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Als Gewährleistung oder (Sach-)Mängelhaftung bezeichnet man die Pflicht des Verkäufers, für Mängel des Verkaufsgegenstandes einzustehen.

So besteht der Gewährleistungsanspruch des Käufers in der Regel darin, dass der Verkäufer verpflichtet ist, einen Mangel kostenlos zu beseitigen. Auch beim Werkvertrag gibt es eine Gewährleistung für Mängel des hergestellten Werkes. Die Gewährleistung des Verkäufers betrifft Mängel, die bereits bei Gefahrübergang, in der Regel also zum Zeitpunkt der Übergabe der Kaufsache an den Käufer bestanden haben. Es reicht aus, wenn der Mangel bei Gefahrübergang bereits begründet war, sich aber erst später auswirkt oder erkennbar wird. Im Einzelfall kann es schwierig sein, nachzuweisen, dass der Mangel bereits bei Übergabe angelegt war. Beim Verbrauchsgüterkauf, d.h. beim Kauf eines Verbrauchers von einem Unternehmer wird vermutet, dass der Mangel bereits bei Übergabe vorhanden war, soweit dieser innerhalb von sechs Monaten nach der Übergabe eingetreten ist, § 476 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Es tritt damit eine Beweislastumkehr ein. Nicht der Käufer muss beweisen, dass der Mangel bei Übergabe vorhanden war, sondern der Verkäufer muss nachweisen, dass er erst nach Übergabe eingetreten ist.

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