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Zivilrecht

Gewährleistung Privatverkauf - Infos und Rechtsberatung

20.06.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) regelt der § 437 BGB die Ansprüche des Käufers gegen den Verkäufer bei einer mangelhaften Sache.

Der Anspruch besteht für zwei Jahre nach Übergang der Kaufsache. Die Dauer von zwei Jahren kann bis auf Null reduziert werden.
Nach § 444 BGB kann die Haftung zwischen Käufer und Verkäufer ausgeschlossen werden. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Mangel durch den Verkäufer arglistig verschwiegen wurde oder eine Garantie übernommen wurde. Diese Voraussetzungen sind im Einzelfall zu prüfen.
Ein Haftungsausschluss besteht auch dann, wenn der Käufer den Mangel kennt. Der Käufer ein mangelhaften Sache kann sich nicht auf die Gewährleistungsrechte berufen, wenn er durch den Verkäufer vor Vertragsschluss darauf hingewiesen wurde. Es gilt vor Vertragsschluss zwischen zwei Privatleuten, den Kaufgegenstand (zumeist ein KFZ) in Augenschein zu nehmen und dem Verkäufer möglichst viele Fragen zu stellen. Der Verkäufer sollte den Kaufgegenstand vorher umfassend prüfen und alle Mängel in den Kaufvertrag mit aufnehmen.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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