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Zivilrecht

Gewährleistung bei Gebrauchtwagen - Infos und Rechtsberatung

14.07.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Kauft jemand als Privatmann ein Auto von einem Händler, so sind die strengen gesetzlichen Regeln über den Verbrauchsgüterkauf anwendbar.

Diese bewirken, dass die Gewährleistung (Sachmängelhaftung) des Verkäufers nicht ausgeschlossen werden kann. Eine gegenteilige Vereinbarung wäre unwirksam. Gewährleistungsrechte des Käufers verjähren in zwei Jahren ab Übergabe des Autos. Der Händler kann jedoch mit dem Käufer schriftlich vereinbaren, dass diese Frist auf ein Jahr abgekürzt wird. Wird der Händler lediglich im Auftrag des vorherigen Eigentümers tätig, so handelt es sich um ein Geschäft unter Privatleuten und die Verbrauchsgüterkaufregeln finden keine Anwendung. Beim Verbrauchsgüterkauf greift zudem eine gesetzliche Beweislastumkehr, die bei Auftreten eines Mangels am Auto innerhalb von sechs Monaten nach Übergabe die Vermutung aufstellt, dieser Mangel habe schon bei Übergabe des Autos vorgelegen. Bei einem Verkauf unter Privatleuten kann die Gewährleistung gänzlich ausgeschlossen werden. Ob man dies als Käufer akzeptiert,ist Verhandlungssache.

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