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Zivilrecht

Freundschaftsdienst - Infos und Rechtsberatung

09.01.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Ein sog. Freundschaftsdienst stellt eine unentgeltliche Leistung dar, die keine vertragliche Bindungen auslöst. Die Freiwilligkeit der Leistungserbringung ergibt den fehlenden vertraglichen Bindungswillen.

Jedoch kann auch solche freiwillige Leistung Neben- und Sorgfaltspflichten auslösen, deren Verletzung zu einer etwaigen Schadensersatz- und Schmerzensgeldhaftung führen kann. So entschied z. B. das OLG Koblenz mit Urteil vom 05.12.1999 ? 1 U 1067/98 -, dass der bei einer von einem Freund freiwillig veranlassten Motorradreparatur verletzte Motorradinhaber Anspruch auf Schmerzensgeld habe. Der Motorradinhaber war vom Freund versehentlich durch einen Schraubenzieher am Auge verletzt worden.

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Regelmäßig führen Freundschaftsdienste jedoch nicht zu Primär- oder Sekundärrechten, insbesondere scheidet aus, dass man gegen den den Freundschaftsdienst Erbringenden Gewährleistungsansprüche geltend machen kann.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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