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Zivilrecht

Fehler bei Buchung - Infos und Rechtsberatung

28.04.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Häufig hören wir Fragen, wenn Betroffene feststellen müssen, dass es zu einem Fehler bei einer Buchung gekommen ist, z.B. bei Abschluss eines Reisevertrages. Grundsätzlich berechtigt der so genannte Motivirrtum, insbesondere der Kalkulationsirrtum über die Preisgestaltung oder über den wirtschaftlichen Erfolg eines Geschäftes, nicht zur Anfechtung.

Sofern also ein Fehler bei der Buchung einen Irrtum des Vertragspartners hervorgerufen hat, so ist dies unbeachtlich und beeinträchtigt die Wirksamkeit des abgeschlossenen Vertrages nicht, es sei denn, die andere Vertragspartei hätte den Buchungsfehler zu vertreten.

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Liegt jedoch ein Inhaltsirrtum vor oder ein Erklärungsirrtum (z.B. Schreib- oder Tippfehler), so kann der bereits abgeschlossene Vertrag angefochten werden. Die Anfechtung muss aber nach Entdeckung des Fehlers unverzüglich geschehen und sollte zu Beweiszwecken schriftlich erklärt werden.

Bei Fragen stehen Ihnen unsere Anwältinnen und Anwälte gerne zur Verfügung. Bitte halten Sie Ihre Unterlagen bereit.

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