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Zivilrecht

Duldungsvollmacht - Infos und Rechtsberatung

02.05.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Erteilung der Vollmacht richtet sich nach § 167 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).

Die Duldungsvollmacht entfaltet die gleichen rechtlichen Wirkungen wie eine ausdrücklich, z.B. schriftlich, erteilte Vollmacht. Wer es duldet, dass ein anderer für ihn wie ein Vertreter auftritt, muss sich dessen Verhalten nach den Grundsatz der Duldungs- und Anscheinsvollmacht u.U. auch dann anrechnen lassen, wenn er keinen Bevollmächtigungswillen hatte.

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Die Duldungsvollmacht ist dann gegeben, wenn der Vertretene es wissentlich geschehen lässt,dass ein ein anderer für ihn als Vertreter auftritt und der Geschäftspartner dieses Dulden nach Treu und Glauben dahingehend versteht, und auch verstehen darf, dass der als Vertreter Handelnde bevollmächtigt ist. Von der stillschweigend erteilten Vollmacht unterscheidet sich die Duldungsvollmacht dahingehend, dass der Vertretene bei der Duldungsvollmacht keinen Willen zur Bevollmächtigung hat. Die Duldungsvollmacht ist aber gleichwohl ein rechtsgeschäftlicher Tatbestand.

Die Voraussetzungen für das Vorliegen einer Duldungsvollmacht sind von der Rechtsprechung jedoch sehr eng gezogen worden und im Einzelfall sorgfältig zu prüfen. Die Experten der Deutschen Anwaltshotline helfen Ihnen gerne weiter - per Telefon oder E-Mail.

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