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Bankrecht

Darlehen Ablösen - Infos und Rechtsberatung

13.04.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Das Gesetz unterscheidet zwischen Geld- und Sachdarlehen. Beim Sachdarlehen werden zeitweilig vertretbare Sachen überlassen, für die der Darlehensnehmer ein Entgelt zahlen und Sachen von gleicher Art und Güte bei Fälligkeit zurückerstatten muss.

Wenn für die Rückerstattung des Darlehens keine bestimmte Zeit vereinbart ist, kann der Darlehensgeber das Darlehen jederzeit kündigen und Rückerstattung der Sachen verlangen. Beim Gelddarlehen wird Geldkapital überlassen. Das Darlehen kann verzinslich oder unverzinslich sein. Vereinbarte Zinsen sind nach Ablauf je eines Jahres, wenn das Darlehen früher zurückerstattet wird bei Rückerstattung, zu zahlen. Bei Gewährung auf unbestimmte Zeit wird die Verpflichtung zur Ablösung erst durch Kündigung fällig. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate. Ein unverzinsliches Darlehen darf vom Schuldner auch ohne Kündigung zurückbezahlt werden.

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Bei einem verzinslichen Darlehen mit festem Zinssatz ist meist eine Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Ablösung des Darlehens zu zahlen (Ausnahme Kündigung nach § 489 BGB Bürgerliches Gesetzbuch), da der Darlehensgeber die vorzeitige Darlehensablösung von der Zahlung einer angemessenen Vorfälligkeitsentschädigung abhängig machen kann. Fragen zum Thema beantworten Ihnen die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne telefonisch oder per E-Mail.

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