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Bürgschaftserklärung: Ihre Rechte und Pflichten als Bürge

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 22.05.2018
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Die Bürgschaft ist eine Verpflichtung gem. §§ 765 ff. BGB, die eine Ausfallhaftung begründet. Durch den Bürgschaftsvertrag verpflichtet sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten, für die Erfüllung der Verbindlichkeit des Dritten gegenüber dem Gläubiger einzustehen. Fällt also der Hauptschuldner aus, haftet der Bürge, und zwar in der Regel mit seinem gesamten (!) Vermögen.

Wann ist ein Bürgschaftsvertrag gültig?

Der Bürgschaftsvertrag ist nur dann gültig, wenn eine schriftliche Bürgschaftserklärung vorliegt, vgl. § 766 BGB. Die Bürgschaftserklärung kann daher nicht per Fax und nur unter den besonderen Voraussetzungen des § 126a BGB in elektronischer Form erteilt werden. Liegt ein Formmangel vor, wird dieser allerdings dadurch geheilt, dass der Bürge die Hauptverbindlichkeit erfüllt.

Welche Möglichkeiten hat der Bürge, wenn er über die Risiken der Bürgschaft nicht ausreichend in Kenntnis gesetzt wurde?

Eine Bank muss den Bürgen nur in relativ engen Grenzen auf die mit einer Bürgschaft verbundenen Risiken hinweisen. Häufiger kommt eine Anfechtung der Bürgschaft in Betracht, wenn der Bürgschaftsgläubiger einen Irrtum beim Bürgen erzeugt hat, indem der Bürgschaftsgläubiger den Bürgen nicht ausreichend unterrichtet und ihn so über die Risiken getäuscht hat.

Prüfen Sie die Bürgschaft sorgfältig, bevor Sie unterschreiben. Sie verpflichten sich mit der Unterschrift unter die Bürgschaftserklärung zur vollständigen Haftung und Schuldbegleichung an Stelle des ursprünglichen Schuldners! Oft enthalten Bürgschaftsformulare, insbesondere von Banken und Sparkassen, den Verzicht auf wichtige Einreden.

Für Rückfragen zur Bürgschaft stehen Ihnen die selbstständigen Kooperationsanwälte/-innen der Deutschen Anwaltshotline telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung. Halten Sie bitte einschlägige unterlagen für Rückfragen bereit.

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