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Bürgschaftsdauer - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 08.07.2013

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Die Bürgschaft ist eine Verpflichtung gem. §§ 765 ff. BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), die eine Ausfallhaftung begründet. Durch den Bürgschaftsvertrag verpflichtet sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten, für die Erfüllung der Verbindlichkeit des Dritten gegenüber dem Gläubiger einzustehen. Fällt also der Hauptschuldner aus, haftet der Bürge, und zwar in der Regel mit seinem gesamten (!) Vermögen. Prüfen Sie die Bürgschaft sorgfältig, bevor Sie unterschreiben. Sie verpflichten sich mit der Unterschrift unter die Bürgschaftserklärung zur vollständigen Haftung und Schuldbegleichung an Stelle des ursprünglichen Schuldners. Die Bürgschaftsdauer ist zeitlich in der Regel nicht begrenzt. Die Bürgschaft endet mit der vollständigen Begleichung der Forderung, für die die Bürgschaft übernommen wurde. Die Bürgschaft kann aber auch auf künftige (also zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses noch unbekannte) Verbindlichkeiten erstreckt werden. Hier ist besondere Vorsicht geboten, da die Bürgschaftsdauer für den Bürgen hier nicht absehbar ist.

Prüfen Sie die Bürgschaft sorgfältig, bevor Sie unterschreiben. Sie verpflichten sich mit der Unterschrift unter die Bürgschaftserklärung zur vollständigen Haftung und Schuldbegleichung an Stelle des ursprünglichen Schuldners! Oft enthalten Bürgschaftsformulare, insbesondere von Banken und Sparkassen, den Verzicht auf wichtige Einreden. Da Rechtskonflikte im Bezug auf Bürgschaften aufgrund des Dreipersonenverhältnisses meist komplex sind, sind sie für Unerfahrene schwer zu durchschauen. Lassen Sie sich deshalb, am besten am Telefon der Deutschen Anwaltshotline, genau beraten, was sie unterschreiben, wofür sie haften sollen, worauf Sie verzichten und welche Folgen damit für Sie verbunden sind.

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