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Zivilrecht

Anscheinsvollmacht - Infos und Rechtsberatung

02.12.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Von einer Anscheinsvollmacht spricht man, wenn jemand den Anschein erweckt er hätte eine Vollmacht obwohl er in Wirklichkeit keine Vollmacht (mehr) hat.

Normalerweise weiß der Vertretene aber nichts von dem Auftreten des Scheinbevollmächtigten. Nach der Rechtsprechung kann durch dieses von Scheinbevollmächtigten abgeschlossene Geschäft der Scheinvertretene wirksam verpflichtet werden. Das ist aber nur der Fall, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen.

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Der Dritte muss zum Beispiel darauf vertrauen, dass der Scheinbevollmächtigte tatsächlich in echter Vollmacht des Scheinvollmachtgebers handelt. Und der Scheinvollmachtgeber muss bei entsprechenden Anzeichen, dem Eindruck er habe den Scheinbevollmächtigten eine Vollmacht erteilt entgegentreten. Tut er es nicht, wird ihm diese Versäumnis angelastet.

Das nähert sich dann der sog. Duldungsvollmacht an, bei der der Vollmachtgeber dem Auftreten des Vollmachtnehmers als Bevollmächtigter schweigend zusieht und somit durch sein Nichtstun den Eindruck erzeugt der Bevollmächtigte handele in seinem Namen.

Ob aufgrund solch einer Vollmacht ein wirksames Geschäft zustande gekommen ist, ist eine Frage des Einzelfalles. Bei einer rechtliche Beurteilung Ihres Falles helfen Ihnen die Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte der deutschen Anwaltshotline gerne weiter.

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