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Zivilrecht

Angebotsbindung - Infos und Rechtsberatung

17.10.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Ein Angebot dient üblicherweise der Vorbereitung eines Vertrages. Juristische gesehen stellt das Angebot eine Willenserklärung dar, die durch den Verhandlungspartner dann angenommen, ausgeschlagen oder ein eigenes Angebot ersetzt wird.

Bei der Frage, ob der Anbietende an sein Angebot gebunden ist, d.h. ob derjenige der das Angebot erhält, den Abschluss eines Vertrages zu den im Angebot genannten Konditionen verlangen darf, ist zu unterscheiden ob es sich um ein konkretes Angebot zwischen zwei Parteien handelt, oder um ein abstraktes Angebot, z.B. die Warenauslage im Supermarkt. In der Regel wird z.B. ein Supermarktbetreiber der eine Ware falsch im Regal auszeichnet und an der Kasse den Irrtum feststellt, nicht an den falschen Preis auf dem Preisschild gebunden sein, sofern es sich tatsächlich um ein Versehen und nicht um ein Lockangebot handelt. Anders sieht dies z.B. bei einem Angebot eines Handwerkers aus. Bietet dieser bestimmte Leistungen zu einem bestimmten Preis an, so dass der Kunde genau weiß was er zu welchem Preis erhält und nur noch ja oder nein sagen muss, so ist der Handwerker an das Angebot gebunden. Angebote können zeitlich und anderweitig begrenzt und eingeschränkt werden.

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Bei weiteren Fragen hierzu wenden Sie sich gerne per Telefon oder E-Mail an die Rechtsanwälte/-innen der Deutschen Anwaltshotline.

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