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Zivilrecht

§11 BGB - Infos und Rechtsberatung

08.02.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Vorschrift des § 11 BGB regelt den Wohnsitz des Kindes bis zum 18. Lebensjahr. Das minderjährige Kind teilt den Wohnsitz der Eltern. Leben die Eltern getrennt, so hat das Kind den Wohnsitz des Elternteils, dem das Sorgerecht übertragen ist. Ist das Sorgerecht beiden Eltern entzogen, so bestimmt der Vormund den Wohnsitz. Das Kind behält den Wohnsitz, bis es ihn neu bestimmt, wenn es volljährig geworden ist.

Der Wohnsitz ist in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung, sei es für die örtliche Zuständigkeit im Falle eines Gerichtsverfahrens (Gerichtsstand) oder für die Zuständigkeit des Nachlass- und Vormundschaftsgerichts. Auch im Steuerrecht ist der Wohnsitz von zentraler Bedeutung. Schließlich spielt der Wohnsitz im Vertragsrecht eine Rolle. Wird eine vertragliche Leistung geschuldet, so ist Leistungsort im Zweifel der Wohnsitz des Schuldners, sofern nichts anderes vereinbart wurde oder sich aus der Art der Leistungsverpflichtung nichts anderes ergibt.

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