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Zivilrecht

16 Jahre - Infos und Rechtsberatung

25.11.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Ein Mensch ist ab Vollendung der Geburt rechtsfähig (§ 1 BGB). Nach § 2 BGB ist jemand mit Vollendung des 18ten Lebensjahres volljährig. Was ist aber in der Zeit dazwischen?

Geschäftsfähig sind Menschen bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres nicht. Bis zum Eintritt der Volljährigkeit auch nur beschränkt geschäftsfähig. Mit 16 Jahren ist man zivilrechtlich also nur beschränkt geschäftsfähig, d.h. man darf sich in Höhe des Taschengelds etwas kaufen. Darüber hinaus sind Kaufverträge, insbesondere diese, die rechtlich nachteilig sind, schwebend unwirksam und bedürfen der Genehmigung durch die Erziehungsberechtigten. Nach dem Willen des Gesetzgebers orientiert sich die Strafmündigkeit nicht an der zivilrechtlichen Geschäftsfähigkeit. Ein Mensch ist bis zum vierzehnten Lebensjahr nicht strafmündig (§ 19 StGB), d.h. nicht schuldfähig. Bis zum Eintritt des 21ten Lebensjahres wird zur strafrechtlichen Verantwortung das Jugendstrafrecht angewendet. Für sog. Heranwachsende (18-20 Jahre) wird im Einzelfall eine Prüfung gemacht, ob das Jugendstrafrecht Anwendung findet.

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Bei Fragen zur Geschäftsfähigkeit und Strafmündigkeit von Jugendlichen helfen Ihnen unsere erfahrenen Kooperationsanwälte/innen gerne weiter.

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