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Zivilprozessrecht

Widerklage - Infos und Rechtsberatung

21.10.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Widerklage ist ein prozessualer Gegenangriff.

Eine Widerklage ist eine Klage besonderer Art. Während der Rechtshängigkeit einer Streitsache wird die Widerklage in der Regel vom Beklagten gegen den Kläger bei demselben Gericht in dem Verfahren über die Vorklage erhoben und ein von der Vorklage verschiedener Anspruch geltend gemacht. Es handelt sich dabei um eine Gegenklage. Zu unterscheiden ist sie von der Aufrechnung. Der Gegenanspruch muss mit dem in der Klage geltend gemachten Anspruch oder mit den gegen die Klage vorgebrachten Verteidigungsmitteln im Zusammenhang steht. Damit erlaubt die Widerklage in einem Rechtsstreit den Angriff auf den Kläger. Sie dient der Prozessökonomie. Das Gericht soll zusammenhängende Klagen auch zusammen verhandeln und entscheiden. Wer beispielsweise verklagt ist, nach einem Verkehrsunfall Schadensersatz zu zahlen, kann wegen seines eigenen Schadens Widerklage erheben, wenn er meint, dass der Kläger den Schaden (mit)verursacht hat.

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Ob die Erhebung einer Widerklage geeignete Prozesstaktik ist, können Ihnen die Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts erläutern.

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