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Wohnungseigentumsrecht

Wohnungsumwandlung - Infos und Rechtsberatung

05.09.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Umwandlung von in Miethäusern liegenden Wohnungen in Eigentumswohnungen ist unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.

Die Wohnungen müssen in sich abgeschlossen sein. Dies wird durch die bei der örtlich zuständigen Baubehörde einzuholende Abgeschlossenheitsbescheinigung nachgewiesen. Liegt diese Bescheinigung vor, können der oder die Eigentümer des Gebäudes in notarieller Form die Umwandlung in Eigentumswohnungen vornehmen. Sie müssen dabei in der sogenannten Teilungserklärung festlegen, welche Teile des Grundstücks und des Gebäudes zum Sondereigentum und welche zum Gemeinschaftseigentum gehören. Für die einzelnen Sondereigentumsanteile (Wohnungen oder Gewerberäume) werden dann gesonderte Grundbücher angelegt. Nur für Wohnraum gilt folgendes: Wenn eine Wohnung zum Zeitpunkt der Wohnungsumwandlung vermietet ist, haben die Mieter das in § 577 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) ausgestaltete Vorkaufsrecht. Zudem muss der Wohnungserwerber/Käufer im Umwandlungsfall eine zeitliche Kündigungsbeschränkung(§ 577a BGB) hinnehmen.

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Bei Fragen zur Wohnungsumwandlung, sei es als Mieter, sei es als Eigentümer, helfen Ihnen unsere Rechtsanwälte/-innen gerne weiter. Halten Sie bitte Ihren Mietvertrag und/oder die Teilungserklärung bereit.

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