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Wohnungseigentumsrecht

Wohngeldrücklagen - Infos und Rechtsberatung

14.04.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Bei den Wohngeldrücklagen oder auch Instandhaltungsrücklagen handelt es sich um die in § 21 Abs. 5 Nr. 4 WEG vorgeschriebene Bildung von Ansparsummen aus denen notwendige Instandsetzungs- und Instandhaltungsmaßnahmen am Gemeinschaftseigentum finanziert werden.

Die Wohngeldrücklage gehört zum Verwaltungsvermögen und wird bei Verkauf der Wohnung nicht ausbezahlt. Sie wird von allen Miteigentümern beglichen, i.d.R. anteilig dem Miteigentumsanteil. Die genaue Höhe der monatlichen Beträge wird im Wirtschaftsplan festgelegt, der von der Wohnungseigentümerversammlung mehrheitlich beschlossen wird. Oft wird die Höhe der Wohngeldrücklage nach der "Peterschen Formel" ermittelt. Diese geht von 80 Jahren Lebensdauer eines Gebäudes aus und legt Instandhaltungskosten in Höhe des 1,5 fachen Herstellungsaufwandes zu Grunde. Ja nach Aufteilung betreffen 65-70% hiervon das Gemeinschaftseigentum. Allerdings ergibt sich durch die Anknüpfung an die historischen Baukosten oftmals ein zu niedriger Wert.

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Fragen zur angemessenen Höhe der Wohngeldrücklage und deren Verwendung kann Ihnen ein im Wohnungseigentumsrecht erfahrener Rechtsanwalt i.d.R. innerhalb weniger Minuten am Telefon beantworten. Bitte halten Sie zum Telefonat evtl. vorhandene Unterlagen bereit.

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