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Wohnungseigentumsrecht

Wirtschaftsplan - Infos und Rechtsberatung

05.08.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Begriff Wirtschaftsplan wird vor allem im Wohnungseigentumsrecht verwendet.

Der Wirtschaftsplan ist eine Art Kostenvorschau für das laufende oder kommende Wirtschaftsjahr der Wohnungseigentümergemeinschaft. Er ist die Rechtsgrundlage für die Anforderung von Hausgeldzahlungen als Vorauszahlungen auf die laufenden Kosten der Bewirtschaftung des Wohnungseigentums, bis das endgültige Jahresergebnis in Form der Jahresabrechnung mit Einzelabrechnungen für die einzelnen Wohnungseigentümer vorliegt.

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Die Aufstellung eines Wirtschaftsplanes ist eine der zentralen Aufgaben des Verwalters im Bereich des Rechnungswesens, die sich unmittelbar aus dem Gesetz (§ 28 Abs. 1 WEG) ergibt. Ziel ist die Kostendeckung durch Umlage. Der Wirtschaftsplan enthält die vom Verwalter aufgrund der Vorjahre geschätzten Ansätze für die Ausgaben und Einnahmen des kommenden oder laufenden Wirtschaftsjahres. Zudem muss er eine geordnete Zusammenstellung der einzelnen Kostenarten enthalten. Er gilt solange, bis ein neuer Wirtschaftsplan durch die Eigentümerversammlung verabschiedet wird, es sei denn er bezieht sich ausdrücklich auf ein bestimmtes Wirtschaftsjahr. Beschlossen wird der Wirtschaftsplan in der jährlichen Wohnungseigentümerversammlung.

Fragen zur Rechtmäßigkeit des Wirtschaftsplanes beantworten Ihnen gerne die auf Wohnungseigentumsrecht spezialisierten Rechtsanwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline.

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