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Verwalterwechsel: Wann er gerechtfertigt ist und was es zu beachten gilt

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 24.07.2018

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Der Wechsel des Verwalters ist oft ein wichtiges Ereignis bei den Verwaltern von Wohnungeigentumsgemeinschaften, oft WEG-Verwalter genannt.

Wer entscheidet über einen Verwalterwechsel?

Über die Bestellung und Abrufung des Verwalters beschließen die Wohnungseigentümer gem. § 26 Abs.1 WEG mit Stimmenmehrheit.

Wodurch wird ein Verwalterwechsel gerechtfertigt?

Die Abberufung und damit der Wechsel des Verwalters kann auf das Vorliegen eines wichtigen Grundes beschränkt werden. Gem. § 26 Abs.1 S.3 WEG liegt ein wichtiger Grund regelmäßig vor, wenn der Verwalter die Beschluss-Sammlung nicht ordnungsgemäß führt. Weitere Beschränkung der Bestellung oder Abberufung des Verwalters sind nicht zulässig.

Wer ist bei einem Verwalterwechsel für die Jahresabrechnung zuständig?

Bei einem Verwalterwechsel ist zur Erstellung der Jahresabrechnung grundsätzlich derjenige verpflichtet, der bei Fälligkeit der Abrechnung Verwalter ist. Scheidet demnach ein Verwalter während oder zum Ende eines Wirtschaftsjahres aus, so hat daher grundsätzlich der neue Verwalter die Abrechnung für dieses Wirtschaftsjahr zu erstellen, sei denn, die Jahresabrechnung war zum Zeitpunkt des Verwalterwechsels bereits fällig. Der ausgeschiedene Verwalter bleibt demgegenüber zur Rechnungslegung auf den Zeitpunkt seines Ausscheidens verpflichtet. Den Umfang der Rechnungslegungspflicht bestimmt § 259 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).

Für Mieter ist der Verwalterwechsel, auch des Verwalters von Mehrparteienhäusern eines Eigentümers, weniger problematisch, weil der Eigentümer als Vertragspartner erhalten bleibt.

Verwalterwechsel: Beratung durch einen Anwalt

Noch Fragen offen? Unsere Kooperationsanwälte aus dem Wohungseigentumsrecht bzw. Mietrecht beantworten schnell und kompetent Ihre Fragen zum Verwalterwechsel. Halten Sie vorliegende Unterlagen bereit.

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