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Wohnungseigentumsrecht

Kanalanschluss - Infos und Rechtsberatung

07.03.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Kanalanschluss eines Wohn- oder Geschäftshauses, gleichviel ob es sich um Privateigentum oder um eine Wohnungseigentümergemeinschaft handelt, unterliegt nach den Gemeindeordnungen der Länder regelmäßig dem Anschlusszwang. In den Satzungen der Gemeinden ist festgelegt, dass die Kanalanschlussleitung vom Haus bis zum Kanal vom Hauseigentümer bzw. der Wohnungseigentümergemeinschaft zu unterhalten ist, während die öffentliche Kanalisation von der Gemeinde unterhalten wird.

Die Beitragspflicht entsteht, sobald das Grundstück an die öffentliche Abwasseranlage angeschlossen werden kann. Beitragspflichtig ist, wer im Zeitpunkt der Zustellung des Beitragsbescheides Eigentümer des Grundstückes ist.

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Soweit das kommunale Abgabenrecht eine gesamtschuldnerische Haftung der Wohnungseigentümer anordnet, bleibt diese Haftung trotz der gem. § 16 Abs. 1 Satz 2 WEG auf den Miteigentumsanteil beschränkten Haftung des § 10 Abs. 8 Satz 1 WEG bestehen.

Bei Fragen stehen Ihnen unsere Anwältinnen und Anwälte gerne zur Verfügung.

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